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Vorarlberg: Huppenkothen erstmals mit mehr als 200 Millionen Euro Gruppenumsatz

Der Huppenkothen-Stammsitz in Lauterach soll ausgebaut werden.
Der Huppenkothen-Stammsitz in Lauterach soll ausgebaut werden. ©Huppenkothen
Gerade Exportmärkte wie Kroatien, Slowenien und jetzt auch wieder Spanien legen derzeit spürbar zu - mehr als 310 Mitarbeiter in der Gruppe - der Stammsitz in Lauterach soll ausgebaut werden.

Der Klein- und Kompaktbaumaschinen-Händler Huppenkothen GmbH wird im Geschäftsjahr 2017/18 erstmals seit Bestehen einen konsolidierten Gruppenumsatz von etwas mehr als 200 Millionen Euro erzielen. Das erklärte Geschäftsführer Wolfgang Rigo im Gespräch mit der Wirtschaftspresseagentur.com. Rigo führt das Unternehmen gemeinsam mit Geschäftsführer Martin Hofer. Das sei ein Plus von rund zehn Prozent gegenüber 2016/17. Auch die zu erwartende Ertragssituation bezeichnete Rigo als “sehr zufriedenstellend”. Bereits im Jahr davor war das Ergebnis vor Steuern der Huppenkothen GmbH gemäß Jahresabschluss deutlich positiv.

310 Mitarbeiter in der Gruppe

Huppenkothen ist vor allem auf den Service, die Vermietung und den Verkauf von Baumaschinen (Bagger etc.) der japanischen Marke Takeuchi spezialisiert, wobei der Löwenanteil des Umsatzes derzeit noch auf den Verkauf entfällt. Zum Sortiment zählen auch Verdichter, Kompaktlader, Dumper, Knicklader sowie Raupentransporter und Fugenschneider. Zur Gruppe gehören der Baggeranbaugeräte-Hersteller Martin GmbH in Braz (100%), die BVB Baumaschinen GmbH in Lanzenkirchen (70%) und die Suncar HK AG in Oberbüren in der Schweiz (100%). Suncar entwickelt mobile Anwendungen mit Elektroantrieb für Baumaschinen sowie Batteriesysteme. In der Gruppe werden insgesamt 310 Mitarbeiter beschäftigt, davon über 220 bei Huppenkothen – darunter 38 Lehrlinge. Die Huppenkothen-Gruppe gehört zur Gänze der Lauteracher Firmengruppe i+R.

Kombination aus Handel, Vermietung und Service

Rigo begründet die gegenwärtige Geschäftsentwicklung vor allem mit der seit Jahren forcierten Kombination aus Verkauf, Vermietung und Service. “So können wir dem Kunden stets genau das bieten, was er gerade braucht. Das ist unser Erfolgsgeheimnis.” Dazu habe man stark ins Personal investiert, wodurch noch mehr Servicedienstleistungen angeboten werden können. Im Sommer 2018 soll zum Beispiel die “Huppi-Hotline” täglich von 06.00 bis 19.00 Uhr in Betrieb gehen. Vier geschulte Mitarbeiter kümmern sich dort um die Anliegen der Kunden.

Exportmarkt Spanien zieht wieder an

Im noch laufenden Geschäftsjahr 2017/18 hätten insbesondere die Absatzmärkte in Kroatien und Slowenien eine gute Entwicklung verzeichnet. “Spanien kommt jetzt nach einer jahrelangen Pause auch wieder zurück”, so Rigo. Huppenkothen bringt es auf einen Exportanteil von 40 Prozent, wobei die Schweiz und Spanien zu den wichtigsten Exportmärkten gehören. In Österreich und der Schweiz sowie in Südtirol gibt es mehrere eigene Huppenkothen-Standorte. Die anderen Länder werden über Vertragshändler betreut.

Stammsitz Lauterach wird ausgebaut

An den eigenen Standorten gibt es unterdessen einige Veränderungen. So sei am Stammsitz in Lauterach die Vergrößerung von Lager- und Werkstattflächen geplant. Rigo spricht hier von einer Ausweitung der Flächen um etwa 30 Prozent. Die entsprechenden Planungen seien am Laufen. Die Filiale in Wiener Neudorf werde vergrößert. In Regau in Oberösterreich sei heuer eine neue Filiale als Ersatz für jene in Redlham geplant. Und im Südtiroler Ort Vahrn wurde im Vorjahr eine neue Vermietstation eröffnet.

(wpa)

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