Vorarlberg: Hofer-Vertretung zu Wolfurt-Festakt sorgt für Irritationen

Norbert Hofer (FPÖ) kann nicht zur Eröffnung des Güterzentrums Wolfurt kommen, er schickt eine Vertretung.
Norbert Hofer (FPÖ) kann nicht zur Eröffnung des Güterzentrums Wolfurt kommen, er schickt eine Vertretung. ©VN/Paulitsch; APA/Pfarrhofer
Zur feierlichen Eröffnung des Güterzentrums Wolfurt erwarteten eigentlich alle Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) auf der Bühne. Dieser ist jedoch verhindert und lässt sich vom Landtagsabgeordneten Christof Bitschi (27) vertreten. Das sorgt für Irritationen im Landhaus.
Ausbau Güterbahnhof Wolfurt

Am 19. Oktober soll das 66 Millionen teure Infrastrukturprojekt in Wolfurt feierlich eröffnet werden. Wie die “Vorarlberger Nachrichten” berichten, sorgt die Einladung für den Festakt nun für parteiübergreifende Irritation und Verärgerung.

Mit dem freiheitlichen Landtagsabgeordneten Christof Bitschi (27) hat dort nämlich niemand gerechnet. “In Vertretung von Verkehrsminister Norbert Hofer”, heißt es auf der Einladung. Als einen Affront gegen Vorarlberg würde das im Landhaus gewertet, schreiben die “VN”.

Vor allem ÖVP-Klubobmann Roland Frühstück (60) ärgert sich, dass keine entsprechende Vertretung aus dem Ministerium, etwa in Form des Generalsekretärs, entsandt werde. Dass stattdessen der Jugendsprecher des freiheitlichen Landtagsklubs bemüht werde, zeige laut Frühstück, dass die FPÖ bereits voll im Wahlkampfmodus sei.

Weiter Weg für ein “Banderl”

Der Sprecher des Verkehrsministers, Volker Höferl (40) versteht die Aufregung nicht: Norbert Hofer sei verhindert und der weite Flug von Wien nach Vorarlberg um ein “Banderl durchzuschneiden” sei unnötig. Und als Umweltsprecher seines Klubs sei Bitschi als Vertretung des Ministers bestens geeignet. “Dass wir jemanden aus unserer Fraktion nehmen, wird aber wohl niemanden überraschen.”

Christof Bitschi fühlt sich freilich geehrt, dass ihm der Termin zu Eröffnung des schwarz-grünen Vorzeigeprojekts “ministeriell übertragen” wurde. Dass er den Minister vertreten dürfe habe “überhaupt nichts mit Parteipolitik zu tun.”

(red)

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