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"Vorarlberg for Future": Klimaschutz-Initiativen vernetzen sich

Das Ziel ist Klimaneutralität bis 2040.
Das Ziel ist Klimaneutralität bis 2040. ©Angelina Tschögl
30 Vorarlberger Klimaschutz-Initiativen vernetzen sich zu „Vorarlberg for Future“. Über 100 Engagierte diskutierten Donnerstagnachmittag in Bregenz wichtige Klimaschutz-Maßnahmen.

„Klimaneutralität bis 2040“ formulierte Organisator Christof Drexel zum Abschluss der Veranstaltung als klares Ziel. Die Ziele der Energieautonomie 2050 müssten ergänzt, der Prozess beschleunigt werden. „Vorarlberg for Future“ strebt einen breiten Dialog mit Menschen aus Politik, Wirtschaft, Landwirtschaft und Bildung an.

Schritte für mehr Klimaschutz

30 Vorarlberger Klimaschutz-Initiativen trafen sich am Donnerstagnachmittag im vorarlberg museum in Bregenz zum ersten Mal unter dem Titel „Wir sind Klima : Vorarlberg for Future“. Die Bandbreite reicht von kleinen Gruppen wie „Offener Kühlschrank“ und Repair-Café über Gemeinwohlökonomie und Naturschutzbund bis hin zum Klimaneutralitätsbündnis mit der Beteiligung großer Industriebetriebe. Auch landesnahe Organisationen wie illwerke vkw, inatura oder Energieinstitut waren mit dabei.

Ihre gemeinsame Frage: Wie können wir rasche und mutige Schritte für mehr Klimaschutz setzen? Die 30 Organisationen und Initiativen wollen selbst noch stärker wirksam werden, etwa durch mehr Zusammenarbeit untereinander und eine bessere Öffentlichkeitsarbeit. Sie sehen aber auch die Landes- und Bundespolitik in der Pflicht.

Ziel: Klimaneutralität

„Die Ziele der Energieautonomie müssen durch die Klimaneutralität ergänzt werden“, formulierte Organisator Christof Drexel zum Abschluss der Veranstaltung. Und: Das Ziel müsse bis 2040 „verbindlich erreicht sein“. Klimaneutralität umfasst beispielsweise auch den Treibhausgas-Ausstoß durch die Landwirtschaft, der bei der Energieautonomie nicht berücksichtigt wird. Nötig sei eine konkrete Roadmap, deren Umsetzung jährlich überprüft wird.

Breiter Dialog angestrebt

Die Klimainitiativen streben dazu einen breiten Dialog mit Menschen aus Politik, Wirtschaft, Landwirtschaft, Bildung und anderen gesellschaftlichen Gruppen an. Nach dem gelungenen Auftakt sei klar, dass „Vorarlberg for Future“ weitergeführt werde, so Organisator Christof Drexel. Über die genaue Form werde in den nächsten Wochen entschieden. Unterstützung kam von Aaron Wölfling, Sprecher von Fridays for Future in Vorarlberg. Die Zusammenarbeit aller Engagierten sei wichtig, denn: „Wir müssen gesellschaftlichen Druck auf die Politik aufbauen. Der Einzelne wird die Katastrophe nicht verhindern.“

(Red.)

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