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Vorarlberg: Eine Basilika für Bildstein – Päpstlicher Ehrentitel für die Wallfahrtskirche

Ab dem 7. Oktober hat Vorarlberg zwei Wallfahrtskirchen.
Ab dem 7. Oktober hat Vorarlberg zwei Wallfahrtskirchen. ©Bildstein Wallfahrtskirche
„Ich freue mich, dass ich heute der Bote sein darf, der so vielen Menschen im Land und auch über die Grenzen hinaus diese so freudige Nachricht überbringen darf: Papst Franziskus hat der Wallfahrtskirche Maria Bildstein den Ehrentitel einer Basilika zuerkannt“, freut sich Bischof Benno Elbs und kündigt damit auch gleich den Termin für die feierliche Erhebung zur Basilika an.

Die findet nämlich im Rahmen eines Festgottesdienstes am 7. Oktober in Bildstein statt.

33 Basiliken in Österreich – zwei davon in Vorarlberg

Wenn eine Kirche zur Basilika erhoben wird, dann bestätigt der jeweils amtierende Papst damit u. a. die besondere Bedeutung und Rolle eines Ortes. Wenn man sich vor Augen hält, dass es in Österreich derzeit ganz genau 33 handverlesene Kirchen gibt, die diesen Titel für sich beanspruchen dürfen, dann wird auch klar, dass die Erhebung zur Basilika nichts Alltägliches, sondern etwas sehr Außergewöhnliches ist.
Genau das geschieht am 7. Oktober, wenn die Wallfahrtskirche in Bildstein zur „basilica minor“ ernannt wird. Ab diesem Zeitpunkt hat Vorarlberg dann zwei Basiliken, eine in Rankweil und eine in Bildstein.

Prüfungsverfahren dauerte ein Jahr

Um für den päpstlichen Ehrentitel einer „basilica minor“ in Frage zu kommen, müssen einige Kriterien erfüllt werden, die von den Mitarbeitern der Kongregation für Gottesdienst und Sakramentenordnung in Rom auch überprüft werden. Die spirituelle Bedeutung für das gesamte Umfeld als Zentrum der Marienverehrung ist eines davon.
Das Prüfungsverfahren für Bildstein dauerte ungefähr ein Jahr, bis vor wenigen Tagen dann schließlich das Dekret aus Rom in Feldkirch eintraf.

„Ein großes Geschenk für uns alle“

„Das ist ein großes Geschenk und eine unglaubliche Freude für alle Bildsteinerinnen und Bildsteiner und für alle, die von überall her als Wallfahrer/innen zu uns kommen. Seit fast 400 Jahren ist Bildstein das Ziel vieler Pilger/innen und Wallfahrer/innen. Mit dem Titel ,Basilika‘ wird diese überregionale Bedeutung unserer Kirche für den gesamten Bodenseeraum, für das untere Rheintal und den Bregenzerwald noch einmal ganz besonders deutlich“, freut sich Pfarrer Paul Burtscher über das bevorstehende Großereignis, das mit dem 7. Oktober am Fest der Rosenkranzkönigin gefeiert wird. Damit schließt sich auch der inhaltliche Bogen zur Marienwallfahrt in Bildstein.

Mit der Erhebung zur Basilika wird Bischof Benno Elbs auch die Weihe der gesamten Diözese Feldkirch an Maria erneuern. 2009 hatte bereits Bischof Elmar Fischer die Diözese unter den Schutz Mariens gestellt.

Die Wallfahrt von Bildstein

Die Bildsteiner Kirche und die Wallfahrt dorthin gehen auf eine Erscheinungsgeschichte aus dem 17. Jahrhundert zurück. Im Herbst 1629 soll den beiden Kindern Martin und Hans Höfle eine weiß gekleidete Frau erschienen sein, die ihnen erzählte, dass ein Mann ihr versprochen habe, für ihr Abbild eine Kapelle zu bauen, wenn die Pest sein Haus verschone. Als die Kinder ihrem Vater davon berichteten, erschrak er und gab ihnen zu verstehen, dass er dieser Mann sei. Bereits am nächsten Tag begann er mit den Vorbereitungen zum Bau der Kirche in Bildstein. Wenig später aber erkrankte er und starb. So, dass erst viele Jahre später sein Sohn Martin den Bau der heutigen Wallfahrtskirche fertigstellen konnte.
Mit dem Bau der Kirche setzte auch die Wallfahrt nach Bildstein ein, die den Ort und die Kirche bis heute weit über die Grenzen des Landes hinaus zu einem Zentrum der Marienverehrung werden ließen.

Weltweit gibt es derzeit rund 1700 Kirchen, die den Ehrentitel einer „basilica minor“ tragen, „basilicae maiores“ hingegen gibt es nur sechs, von denen sich vier in Rom und zwei in Assisi befinden.

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