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Vorarlberg: „Das Fahrrad ist wesentlicher Bestandteil unserer Mobilitätszukunft“

Landesrat Johannes Rauch auf dem europäischen Radgipfel 2018 in Salzburg.
Landesrat Johannes Rauch auf dem europäischen Radgipfel 2018 in Salzburg. ©VLK
Radkultur bewegt - so lautet das Motto des Europäischen Radgipfels 2018, der vom 24. bis 26. September in Salzburg stattfindet. Landesrat Johannes Rauch vertritt das Land Vorarlberg.
Europäischer Radgipfel 2018

„Der Radkongress soll besonders die Verantwortlichen der österreichischen Gemeinden und Regionen motivieren, die Bedingungen für Radfahrende weiter zu verbessern“, informiert Mobilitätslandesrat Johannes Rauch. Eine starke Delegation aus Vorarlberg nimmt an den zahlreichen Workshops aktiv teil und festigt die Vorreiterrolle Vorarlbergergs im Radverkehr.

Landesrat Rauch nahm an der Podiumsdiskussion zum Thema „Fahrradkultur zwischen Politik, Planung und Gesellschaft“ teil. Der Anteil des Radverkehrs in Vorarlberg soll bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent gesteigert werden (aktuell sind es 16 Prozent).

„Das Fahrradfahren hat zahlreiche Vorteile: Radfahrende sind kostengünstig, schnell, einfach und gesund unterwegs, gleichzeitig werden Umwelt, Luft und Verkehr stark entlastet. Vorarlberg hat hier österreichweit bereits eine Vorreiterrolle in der Radverkehrsförderung eingenommen“, sagt der Mobilitätslandesrat.

„Mit der neuen Radverkehrsstrategie ‚Ketten-Reaktion’ setzen wir ein klares Signal für die Verankerung des Fahrrads als Alltagsverkehrsmittel“. Das Fahrrad – in Kombination mit dem Öffentlichen Verkehr – ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Mobilitätsplanung. Ich hoffe, dass dieser Radgipfel auch Niederschlag in der Bundespolitik findet und mehr Geld für den Ausbau der Radinfrastruktur und die Attraktivierung des Radverkehrs zur Verfügung gestellt wird.“

Europäischer Radgipfel 2018

Im Rahmen der dreitägigen Veranstaltung stehen die Radfahrerin und der Radfahrer im Mittelpunkt. Sie geben wichtige Impulse für die Umsetzung der Radstrategien von Stadt, Land und Bund. Der Radgipfel bietet Informationen, Praxisbeispiele, Erfahrungsberichte und Denkanstöße aus mehreren Ländern und zu unterschiedlichen Aspekten des Radfahrens. Ziel ist es, dass mit diesem Radgipfel der Radverkehr gestärkt wird.

Zahlreiche Vorarlberger Expertinnen und Experten aus Politik und Verwaltung nehmen an den Workshops teil: Sie informieren über aktuelle Trends und Schwerpunkte in der Vorarlberger Radverkehrspolitik, beispielsweise der Lauteracher Bürgermeister Elmar Rhomberg, Anna Schwerzler (Radverkehrskoordinatorin des Landes), Saskia Amann (Stadt Hohenems), oder Magdalena Pircher (Energieinstitut).

Thematisch ging es u.a. um den Radius-Fahrradwettbewerb, kommunale und regionale Radverkehrsförderung und kooperative Plaungsprozesse. „Die starke Präsenz Vorarlbergs in den Workshops und Sessions zeigt, dass unsere Arbeit Früchte trägt und auch über die Bundeslandgrenzen hinweg wahrgenommen wird“, so Landesrat Rauch. Die Vorarlberger Radverkehrskoordinatorin Anna Schwerzler zieht ein positives Resümee über den Radgipfel: „So viele Anregungen zur Radverkehrsarbeit aus ganz Europa inspirieren auch uns in unserer Arbeit in Vorarlberg. Vor allem der persönliche Austausch mit Kolleginnen und Kollegen ist sehr wertvoll. Wir nehmen viele konkrete Ideen für Vorarlberg mit nach Hause.“

(VLK)

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