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Vorarlberg: Anschluss an das internationale Bahnnetz

NEOS-Mandatar Laocker sieht den Ausbau der Bahnlinie nach München auch als Chance für Vorarlberg.
NEOS-Mandatar Laocker sieht den Ausbau der Bahnlinie nach München auch als Chance für Vorarlberg. ©VOL.AT; Handout: NEOS
Das Schweizerische Bundesamt für Verkehr plant einen Zweistundentakt auf der Bahnstrecke Zürich – Bregenz – München. Der Vorarlberger NEOS-Nationalrat Gerald Loacker will die Chance nützen, Vorarlberg besser ans internationale Bahnnetz anzuschließen.
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Als Teil einer österreichischen Delegation hat sich NEOS-Nationalrat Gerald Loacker in Bern und Olten direkt über die europa- und verkehrspolitischen Pläne der Schweiz informiert. Auf dem Programm standen unter anderem ein Austausch mit Staatsekretär Roberto Balzaretti vom Eidgenössischen Departement für Auswärtige Angelegenheiten EDA sowie ein Informationsgespräch mit dem Pressesprecher des Bundesamts für Verkehr, Gregor Saladin.

„Tausende Vorarlberger pendeln jeden Tag in die Schweiz. Auch die Warenströme zwischen beiden Ländern nehmen zu. Daher profitieren beide Seiten von einem konstruktiven Austausch“, so der NEOS-Mandatar. Im Rahmen der Gespräche bestätigten sich die Pläne des Schweizer Bundesamtes für Verkehr, BAV, nach der Elektrifizierung der Bahnstrecke Lindau – München einen Zweistundentakt ab Zürich zu führen.

Attraktiver Wirtschaftsstandort

„Die Modernisierung der Strecke in der Schweiz und in Deutschland wäre Anlass genug für Vorarlberg, einen starken Anschluss an das internationale Bahnnetz zu schaffen“, so Loacker. „Schließlich ist die Qualität der Infrastruktur entscheidend für die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes.“ Zum einen funktioniere eine Entlastung der Straße nur mit einem leistungsstarken Schienennetz.

Die starke Vorarlberger Exportwirtschaft müsse ja die Waren zu den überwiegend ausländischen Kunden bringen, so Loacker. “Zum anderen bietet eine moderne Bahnverbindung nach Zürich einerseits und nach München andererseits zusätzliche Chancen für Vorarlberg. Denn wer schneller in München ist, ist auch schneller in Salzburg und Wien.”

(red)

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