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Vor einer neuen Politkultur in Bludesch

Die Bürgermeisterkandidaten Dietrich, Tinkhauser und Messner standen Rede und Antwort
Die Bürgermeisterkandidaten Dietrich, Tinkhauser und Messner standen Rede und Antwort ©Harald Hronek
Bürgerinformation in Bludesch-Gais

Bürgermeisterkandidaten von Bludesch standen der Bevölkerung Rede und Antwort.

(amp) Das Bistro in der Bludescher Krone platzt aus allen Nähten, als sich im Anschluss an ein VN-Mediengespräch drei der vier Bludescher Bürgermeisterkandidaten und Thomas Geutze von der bürgermeisterlos wahlwerbenden VP-Fraktion den Fragen aus der Bevölkerung stellen. Gerold Zerlauth von der SPÖ lässt sich entschuldigen. Innerörtliche Verkehrsberuhigung, Sanierung “Krone” als Dorfgasthof, Bürgerservice, gemeindeübergreifende Kooperationen, Betriebsansiedlungen, Nutzung Gaisbühel und d
Degerdon-Areal, Kultur im Dorf sind Themen, zu denen die Bürgermeisterkandidaten Stellung beziehen. Dabei decken sich die Meinungen von Guntram Messner, Manfred Dietrich und Michael Tinkhauser weitgehend. Thomas Geutze zeigt sich vor allem in Umweltbelangen “visionär”. Die “Krone” soll in reduziertem Umfang wiederbelebt, der “Kronesaal” fest in Gemeindehand gegeben werden. Im Altbau der “Krone” kann das Bürgerservice ebenerdig, besucherfreundlich angesiedelt werden, Gemeindekooperationen von der Homepage bis zum Bauamt müssen auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Ein klares Bekenntnis aller Kandidaten gibt es auch zur mittelfristigen Finanzplanung: “Man kann nicht dauernd von der Hand in den Mund leben”. Was für Bludesch allerdings absolut neu ist: alle bekennen sich ausdrücklich zur Zusammenarbeit. Tinkhauser: “Ich sehe die Zusammenarbeit als Verpflichtung gegenüber der Bevölkerung von Bludesch Gais”. Es könne künftig nur ein “Gemeinsam sind wir stark” geben. Ronald Beller vom Arbeitskreis (AKS) bringt es auf den Punkt: “Es ist nicht alles, was jetzt schlecht geredet wird, tatsächlich so negativ. Bludesch-Gais ist besser aufgestellt, wie es manche gerne darstellen”. Auf Distanz zu “Grün” geht Manfred Dietrich. “Wir haben grüne Themen, sind aber eigenständig”. Divergierend auch die Meinungen zur Verabschiedung von Bürgermeister Erich Walter. Während sich Tinkhauser eine den Leistungen Erich Walters entsprechend “würdige” Bürgermeister-Verabschiedung nach dem Vorbild anderer Gemeinden vorstellt, wollen Dietrich und Messner für sich hier eine längere “Nachdenkpause”.

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