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Vor 35 Jahren wurde Nepal zur zweiten Heimat für Alwin Leitner

Seit 1983 zieht es den erfahrenen Bergsteiger immer wieder nach Nepal. Inzwischen bietet er auch verschiedenste Reisegruppen an - sieht jedoch den zunehmenden Tourismus gespalten.

Alwin Leitner ist ein erfahrener Bergsteiger, sammelte Erfahrungen von Afrika bis Südamerika, erklomm die höchsten Berge der Welt. Seit 1983 fand er seine zweite Heimat jedoch in Nepal – nicht allein wegen der Landschaft, sondern auch wegen den Menschen und ihrer Kultur zwischen Buddhismus und Hinduismus.

Vielschichtiges Land

Nepal erstreckt sich von der dschungelbewachsenen Ebene Indiens bis zu den höchsten Bergen nahe der Grenze zu China. Es ist ein Land mit klar westlicher Ausrichtung, in der Hauptstadt Kathmandu gibt es seit heuer die erste Fußgängerzone des Landes. Jedoch vor allem auf dem Land ist es von historischen Lebensart und Armut geprägt. Hinzu kommt, dass Korruption weit verbreitet ist.

Tourismusmagnet Mount Everest

In den vergangenen Jahren entdeckte Nepal den Tourismus für sich. Während es in früheren Jahrzehnten vor allen von Extrembergsteigern und nach Erleuchtung Suchenden besucht wurde, zieht der Mount Everest inzwischen Massen an. Die Witterung erlaubt nur im Frühjahr und Herbst eine Besteigung des Gipfels – und inzwischen wagen jede Saison hunderte Bergsteiger und Sherpas. Was früher das Nonplusultra der Alpinisten war, ist nun dank Führungen und vorbereiteten Pisten “nur” noch Klettern, kritisieren Puristen.

Tourismus konzentriere sich stark

Leitner führt selbst gemeinsam mit einem Vorarlberger Reiseanbieter Gruppen durch Nepal. Er sieht den zunehmenden Tourismus zwiegespalten. Schließlich bringe er zumindest Geld in das an sich arme Land – zerstöre aber durch die notwendige Infrastruktur den bisherigen Charakter des Landes. Noch konzentriere sich der Tourismus auf wenige Orte des Landes – und von Massen will Leitner nicht sprechen.

Mit ein Grund dürften die immer noch recht hohen Kosten einer “Expedition” auf den Mount Everest, das Hauptziel vieler Nepaltouristen, sein. Leitners Ziel sei außerdem, eben das “wahre” Nepal zu zeigen, wie er es in den vergangenen 30 Jahren kennengelernt hat.

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