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Vonn komplettierte mit Super-G-Sieg Zauchensee-Doppelpack

73. Weltcupsieg von Vonn
73. Weltcupsieg von Vonn
Lindsey Vonn hat nach der Sprint-Abfahrt in Zauchensee auch den Super-G überlegen gewonnen und mit ihrem 73. Weltcupsieg den Doppelpack in der Salzburger Ski-Station perfekt gemacht. Lara Gut verteidigte als Zweite mit sieben Zehntel Rückstand ihre Weltcup-Führung um 38 Punkte, die Österreicherin Cornelia Hütter verlängerte ihr Podest-Abo mit einem weiteren Dritten Platz.


24 Stunden nach ihrem Abfahrts-Triumph ließ Vonn auch im zweiten Speed-Rennen auf der Kälberloch-Piste nichts anbrennen. Obwohl die erst vier Tage davor aus den USA zurückgekehrte Amerikanerin nach eigenen Angaben erneut keine perfekte Fahrt hinlegte, distanzierte sie auf dem von ihrem italienischen Neo-Cheftrainer Alberto Senigagliesi sehr schnell (87,8 km/h Schnitt), aber auch tückisch gesetzten Kurs den Rest des Feldes klar. Vor allem deshalb, weil sie im Finale grandios fuhr.

Nur im Mittelteil war sie nicht optimal unterwegs gewesen, denn dort hatte etwa eine Viktoria Rebensburg noch 35 Hundertstel Vorsprung auf Vonn. Während die Deutsche dann aber nach einem Schlag ihre Podest-Chancen ruinierte, legte Vonn unten in der “Schmalzleiten” nochmals zu. “Da hat man gesehen, wer Schmalz hat und wer auf der Leit’n fährt”, scherzte ihr auch für die Koordination der Konditionsarbeit zuständige Betreuer Robert Trenkwalder. Rebensburg nahm nach überstandener Verkühlung das Verpassen des wahrscheinlichen Podestplatzes gefasst hin. “Ich habe gesehen, dass ich Lindsey mit einem guten Lauf kitzeln und sogar schlagen kann. Ich hoffe, es klappt noch diese Saison.”

Vonn sprach daher von einem grandiosen Wochenende. “Es war ein perfekter Start ins Jahr 2016. Besser geht es eigentlich nicht. Über so einen Vorsprung muss man einfach jubeln”, freute sich die 31-jährige Ausnahmerennfahrerin, die diesen Winter ihren bereits fünften Weltcup-Gesamtsieg jagt. Auch am Sonntag sorgte sie für Meilensteine, nämlich ihren 26. Erfolg im Super-G und dem 40. Podestplatz in dieser Disziplin. Mehr als vier Super-G-Siege in Folge hat bisher mit fünf nur die Deutsche Katja Seizinger im Jahr 1997 geschafft.

Obwohl Mikaela Shiffrin doch noch diesen Winter ein Comeback plant – am Montag fällt in den USA die Entscheidung, ob die Amerikanerin wieder auf Schnee trainieren kann -, ist der Kampf um die große Kugel nun endgültig ein Match zwischen Vonn und Gut. Die Schweizerin steckte ihr Abfahrts-Aus vom Vortag souverän weg und hielt als Zweite stark dagegen. “So schwer war es auch wieder nicht zu fahren”, gab sich die 24-Jährige locker.

Österreichs beste Speed-Pilotin ist und bleibt Cornelia Hütter. Auch am Sonntag zeigte die junge Steirerin eine beherzte Leistung. “Es war extrem schwer, einen Rhythmus zu finden. Oft ging es geradeaus, dann wieder voll um die Reib’n”, schilderte sie ihren Lauf. “Ich bin mir deshalb gar nicht gut vorgekommen”, gestand sie.

Mit Vonn und Gut lagen dennoch nur noch die aktuell beiden Besten vor ihr. “Lindsey fährt richtig gut Ski und riskiert auch. Ich hingegen schalte durch das Riskieren mein Hirn aus und falle ins alte Schema zurück und mache Fehler”, gab Hütter offen zu. “Wenn ich das endlich besser mache, bin ich sicher auch schneller”, zeigte sich die angriffslustige “Vollgas-Conny” zuversichtlich.

Während Nicole Schmidhofer als “verärgerte” Siebente (“Ich bin teilweise gefahren wie bei einer Besichtigung”) erneut gut gefiel, feiert Elisabeth Görgl als Fünfte ein kleines Comeback. Es war die beste Saisonplatzierung für die 34-Jährige, die seit diesem Winter nur noch auf Speed setzt. Dass sie zuletzt aber doch auch wieder Riesentorlauf trainiert hat, war auch ein Baustein für die aufsteigende Form der Doppel-Weltmeisterin von 2011.

“Zunächst hat mich der Rückstand geschreckt. Jetzt bin ich aber super zufrieden”, freute sich Görgl. “Ich bin einfach immer ruhig geblieben. Es war eh immer alles da, nur musste ich es irgendwie neu zusammen bauen”, sagte die Steirerin, die schon in der Abfahrt Neunte geworden war und unter anderem auf den alten Rennski zurückgegriffen hat. “Ich hab’s also nicht verlernt”, lachte sie. “Jetzt muss ich nur noch mehr attackieren.”

Nicht am Start war die am Vortag gestürzte Ramona Siebenhofer, die wegen eines geschwollenen Knöchels und einer Syndesmoseband-Verletzung pausieren musste. In einer Woche will sie im Flachau-RTL aber wieder fahren. Die ÖSV-Nachwuchs-Entdeckung in Zauchensee war Sabrina Maier. Die 21-jährige Saalbacherin wurde in der Abfahrt 21. und im Super-G 20.

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