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Von „Zauberflöte“ bis „Alpinexkursion“

Vom Bodensee bis in das Skigebiet am Hochtannberg – die Gäste aus China waren vom Aufenthalt im Ländle begeistgert.
Vom Bodensee bis in das Skigebiet am Hochtannberg – die Gäste aus China waren vom Aufenthalt im Ländle begeistgert. ©stp
Bezauer bescherten der Reisegruppe der „Lishui Foreign Languages Experimental School“ unvergessliche Tage.

Bezau. (stp) Seit fünf Jahren besteht an den Bezauer Wirtschaftsschulen das „Projekt China“. Zweimal waren Schülerinnen und Schüler aus dem Ländle bereits im Reich der Mitte – Ende März/Anfang April stand der zweite Gegenbesuch aus China auf dem Programm.

Den Slogan umgekehrt

Von A bis Z ist ein geflügeltes Wort – die Bezauer Gastgeber haben es einfach umgekehrt und den Schülerinnen und Schülern der „Lishui Foreign Languages Experimental School“ ein Programm von Z wie „Zauberflöte“ bis A wie „Alpinexkursion“ an den Hochtannberg geboten. Unvergessliche Tage für die Gäste, die nach alter Tradition nicht gemeinsam in einer Pension oder Jugendherberge wohnten, sondern in den Familien von Bezauer Schülerinnen und Schülern.

Es hat sich bewährt

„Diese Form des Austausches“, so Direktor Andreas Kappaurer, „hat sich bestens bewährt. Auch unsere Schülerinnen und Schüler waren bei ihren Aufenthalten in China bei Familien untergebracht und konnten so hautnahe Eindrücke von Land und Leuten gewinnen. Dies ist ein wichtiger Teil unseres Projekts, das wir natürlich fortsetzen werden – jetzt sind wieder wir dran, nach China zu reisen.“

Ein Fixpunkt

Dass das „Projekt China“ ein Fixpunkt im attraktiven Angebot der Bezauer Schule sein wird, haben Vertreter beider Schulen beim ersten Besuch der chinesischen Gäste im Bregenzerwald mit Brief und Siegel bestätigt. Lishui ist eine Stadt im Südwesten Chinas, hat knapp 100.000 Einwohner und an der Schule werden rund 2700 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Dass die Wahl ausgerechnet auf diese Stadt und diese Schule fiel, liegt an Ye Qianoshan, einer gebürtigen Chinesin, die seit über 20 Jahren in Vorarlberg lebt, hier mit einem Vorarlberger verheiratet ist und Familie hat. Sie stammt aus dieser Gegend und kann deshalb bei den Reisen von Vorarlberger Schülerinnen und Schülern nach China diesen ein ganz persönliches Programm in ihrer alten Heimat anbieten.

Entstanden ist diese Aktion aus dem Angebot des Chinesisch-Unterrichts. Generell wird Internationalität bei der Bezauer Schule seit deren Gründung groß geschrieben. Auslandsaufenthalte, Sprachreisen, Praktika oder Projektarbeiten in vielen Ländern sind längst Standard, „da wollten wir einmal etwas ganz Besonderes wagen und sind dieses Projekt angegangen“, erläutert Direktor Kappaurer.

Neue Dimension

Reisen, Praktika, Austauschprogramme in europäischen Ländern sind heute längst Standard, selbst nach Übersee werden Projektreisen unternommen – dieses Projekt stellt jedoch eine neue Dimension dar. Interessierten Schülerinnen und Schülern wurde an der Bezauer Schule die Möglichkeit geschaffen, sich mit China auseinanderzusetzen, Sprache und Kultur kennenzulernen und auch einen kleinen Einblick in das Land zu gewinnen. Diese Erfahrungen werden dann beim Gegenbesuch noch vertieft, denn selbstverständlich sind auch die Absolventen dabei, wenn die Gäste aus China im Land sind. Sie helfen mit ihrer Erfahrung mit, ein unvergessliches Programm zu entwickeln. Dieses Vorhaben ist ihnen eindrucksvoll gelungen und sie haben die Latte hoch gelegt, wenn Schülerinnen und Schüler aus dem Ländle wieder in Lishui zu Gast sind.

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