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Von langen Nächten und kurzen Wegen

©VN/Shourot
Ein dichtes Programm absolviert Christian Klien in der kommenden Woche: Drei Tage Testfahrten für Peugeot in Frankreich, anschließend der Formel 1-Grand Prix von China.

Christian, nächste Woche sitzt Du wieder im Cockpit eines Rennautos. Was genau ist Deine Aufgabe dabei?

Wir testen von Dienstag bis Donnerstag den Peugeot 908 HDi FAP in Le Castellet. Mit diesem Auto soll der Vorjahressieg in Le Mans heuer wiederholt werden. Ich freue mich auf den Test. Das wird für uns Werksfahrer ein Stress wie beim Rennen. Es werden lange Nächte. Wir fahren mit zwei Autos einen 30-Stunden-Test als Nagelprobe für Le Mans. Da komme ich locker auf 2.000 Kilometer im Cockpit – so viel wie sechs Grands Prix. Und das im vollen Renntempo.

Wie sieht die Besetzung aus?

Ich teile mir mit Pedro Lamy (POR) und Sebastien Bourdais (FRA) ein Auto, also drei Formel 1-erprobte Piloten, die einander auch nichts schenken werden. Ziel ist es, die Standfestigkeit noch mehr zu verbessern. Denn dass das Auto schnell genug ist, in Le Mans zu gewinnen, das hat man ja gesehen. Der Sieg führt auch heuer nur über die Zuverlässigkeit.

Wann fährst Du ein Rennen?

Im Moment schwer abschätzbar. Durch meine späte Zusage wegen der Formel 1-Verhandlungen bin ich derzeit als Ersatzfahrer im Team. Umso wichtiger, dass ich das volle Testprogramm mitmachen kann. Peugeot überlässt da nichts dem Zufall.

Wie sieht die Lage in der Formel 1 für Dich aus?

Ich fliege unmittelbar nach dem Test nach Shanghai, um weiter mit den Teamchefs in Kontakt zu bleiben. Die Lage ist bei weitem nicht aussichtslos, aber ich brauche Geduld. Manchmal kann es ja sehr schnell gehen. Und wenn man vor Ort ist, hat man kurze Wege, was die Sache doch einfacher macht.

Arbeitest Du an einer Zukunft als Ko-Kommentator?

Ich bin in China wieder für den ORF im Einsatz. Eigentlich war das nicht geplant, aber es ergibt sich gerade günstig. Alex Wurz wurde von der FIA für dieses Rennen als Chef Steward „weg engagiert“. Also ersetze ich ihn gerne, weil die ORF-Mannschaft auch echt nett ist. Es ist nach Bahrain mein zweites Rennen in der Kabine. Ich hoffe, es wird spannender als damals. Prinzipiell muss ich sagen, dass ich mich im Cockpit wohler fühle. Kommentieren ist auch richtig harte Arbeit…

Wie hast Du die Formel 1-Saison bisher gesehen?

Sehr interessiert! Mein letztjähriger Teamkollege Robert Kubica macht einen sensationellen Job, der bei allem Hype um Vettel, Alonso und Button fast untergeht. Am Ende wird die Zuverlässigkeit die WM entscheiden. Denn wer jetzt schon reihenweise Motoren verbrennt, wird im Finish die Rechnung dafür bezahlen.

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