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Von der Kunst, Mundart zu sprechen

Lustenau/Dornbirn (VN) - Termingerecht und mit großem Publikumszuspruch hat Ulrich Gabriel gestern den „Mundartmai“ gestartet.
"Mundartmai" Programm
Ulrich Gabriel's Meinungsblog

„Die Mundarten haben aber noch etwas, sie können auf ein enormes emotionales Bedeutungsrepertoire verweisen, das kaum sprachliches Verstecken zulässt. Wenn sie versuchen, ein hochdeutsches Statement eines Politikers in die Mundartzu übersetzen, werden Sie sehr bald scheitern, weil sich die Aussage bzw. die Wörter kaum übertragen lassen – und manchmal stellt sich sogar heraus, dass der Satz zwar schön klingt, aber schlicht und einfach keine Aussage hat – zumindest keine begreifbare“, erklärte der Autor, Musiker und Kunsvermittler Ulrich Gabriel gestern zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „Mundartmai“ im Reichshofsaal in Lustenau.

Mundartenzu beherrschen ermöglicht somit eine Entlarvung. Abgesehen davon geht es in zahlreichen Lesungen mit bekannten Vertretern dieser Kunst wie Adolf Vallaster, Werner Hagen, Otto Hofer oder Anneliese Zerlauth und jungen Talenten wie René Burtscher darum, das Besondere an der mitunter vorschnell belächelten Mundart auszumachen. Gabriel: „Die Mundarten sind als Verkehrsmundarten ständig im Wandel begriffen, auch das ist spannend und reizt zur kreativen Gestaltung.“

Wie vielfältig diese heute sein kann, tönte bereits beim Auftakt am gestrigen Vormittag in Lustenau an, am späten Nachmittag gewährte man in Dornbirn (im Restaurant Haslach) einen Rückblick, um festzustellen, dass Armin Diem und Toni Rüf zwar sprachlich viel drauf hatten, aber ein – sprechen wir es ruhig aus – peinliches Rollenverständnis zelebrierten. Was Autorinnen heute dazu zu sagen haben, wird sich im Laufe des „Mundartmai“ sicher auch zeigen.

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