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Von den Blues zu den Bulls

Die Saison ging mit einer Niederlage zu Ende. 2:3 verloren die St. Louis Blues in Chicago, es war Saisonflop Nummer 63. Es war gleichzeitig das letzte NHL-Spiel von Reinhard Divis, in Zukunft zählt für ihn Beständigkeit.

Österreichs Teamtorhüter war nur Ersatz, er hatte das ganze Jahr über mit Trainer Mike Kitchen nie eine Wellenlänge gefunden. Wobei Divis nicht der Einzige war: mehr als ein Dutzend Spieler kamen und gingen, die Blues waren das große Durchhaus der Liga. Die Besitzerfamilie Laurie (Wal-Mart) hatte bereits zu Saisonbeginn den Verkauf angekündigt, da war das Management nicht mehr zu großen Investitionen bereit. Zu feiern gab es nicht allzuviel, eine Party gab es am Ende doch: “Das Klima in der Mannschaft war immer sehr gut. Da kann man am Ende schon auf ein Getränk gehen.” Nach sechs Jahren im St.-Louis-System ist Divis aber froh, nach Hause zu kommen: “Die Familie ging mehr sehr ab.”

Der nächste Klub muss Langzeitinteresse bekunden. “Und ich will zu einem Team, mit dem ich wieder gewinnen kann.” Die Rückkehr nach Europa ist so gut wie vollzogen. Salzburg dürfte die besten Karten haben, auch wenn sich Vereine in der Schweiz, Deutschland und Schweden noch um den Thüringer bemühen. “Bis am Sonntag werde ich mich entschieden haben.”

Ferien wird es keine geben: Am Donnerstag flog Divis über Washington nach Frankfurt, dort trifft er sich mit dem Nationalteam für die Reise nach Estland. “Ich freue mich auf die WM” , sagt Divis. “Wir haben gute Typen im Team und wollen natürlich wieder in die A-Gruppe.”

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