Von Brücke gestoßen: 16-Jährige schwer verletzt

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Es sollte eine Mutprobe sein, sich von der 18 Meter hohen Brücke zu stürzen. Als eine 16-jährige Amerikanerin zögert, hilft eine Freundin nach und stößt sie in die Tiefe. Der Aufprall auf dem Wasser hätte beinahe tödlich für den Teenager geendet.

Eine Gruppe von Freunden trafen sich am Dienstagnachmittag auf einer Brücke im Moulton Falls Regional Park im Bundesstaat Washington. Sie feuerten sich gegenseitig an, ins 18 Meter tiefer liegende Wasser zu springen. Als Jordan Holgerson (16) an der Reihe war, zögerte sie. Als sie schließlich keine Anstalten zu springen machte, half eine Freundin nach und stieß das Mädchen gegen ihren Willen von der Brücke. Das ganze Szenario wurde auf einem Handy-Video festgehalten.

Es habe sie dann sofort jemand aus dem Wasser gezogen und die Rettungskräfte alarmiert. Der Aufprall auf dem Wasser zog laut ihrer Mutter fünf gebrochene Rippen, eine Lungenverletzung und Schäden an Luft- und Speiseröhre mit sich. Ihr momentaner Zustand sei stabil. “Sie hatte Glück, sie hätte gelähmt oder sogar tot sein können. Wir sind froh, dass sie keine langfristigen Schäden davontragen wird”, erklärt ihre Mutter. Auch Jordan selbst sieht die Situation positiv: “Es hätte viel schlimmer enden können, ich hätte sterben können.”

Mutter: “Sie hätte meine Tochter umbringen können”

Die Freundin habe sich anscheinend für den Vorfall entschuldigt. “Das ist aber nicht genug”, sagt Jordan dazu. Ihre Mutter sieht das ähnlich: “Ich bin sehr wütend auf sie. Sie ist erwachsen und hätte es besser wissen sollen. Sie hätte meine Tochter umbringen können.” Welche rechtlichen Konsequenzen nun auf die “Schubserin” zukommen, ist noch ungewiss.

Springen sei eigentlich verboten

Es sei keine Seltenheit, dass sich Adrenalinjunkies von der Brücke im Moulton Falls Regional Park stürzen. Obwohl viele Schilder darauf hinweisen würden, dass das Springen verboten sei, würden sich trotzdem viele der Herausforderung annehmen. Laut dem Chef der örtlichen Feuerweh sei das Wasser zwar tief, jedoch würden versteckte Felsen unter Wasser eine Gefahr darstellen. Jeden Sommer fordere die Brücke Verletzte und sogar Tote. Diesen Sommer hätten bereits vier Personen nach dem Sprung ins Wasser eine ärztliche Verorgung benötigt.

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