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Von Bim angefahren, dann beraubt

Ein Passant hat einen verletzten Pkw-Lenker am Montagnachmittag nach einem Zusammenstoß mit einer Straßenbahn in Wien-Floridsdorf bestohlen.

Bei der kurz darauffolgenden Festnahme griff der Mann zwei Polizisten mit einem Messer an und verletzte einen davon an der Hand. Die Beute – ein Säckchen mit Münzen im Wert von bis zu 400 Euro – konnte bei dem 33-jährigen Verdächtigen aus Georgien sichergestellt werden, teilte die Polizei am Dienstag in einer Aussendung mit.

Bis auf den leicht verletzten Pkw-Lenker kam bei der Kollision mit der Garnitur der Linie 31 in der Brünner Straße kurz vor 16.00 Uhr keine Person zu Schaden. Während Passanten Erste Hilfe leisteten, schlich sich der Verdächtige laut Augenzeugen zum Kofferraum, entwendete den Beutel mit Geld und flüchtete, so die Polizei. Die in der Bim sitzenden Fahrgäste beobachteten den Diebstahl und alarmierten die Exekutive, die den 33-Jährigen gut eine halbe Stunde später vor einer Kirche am nahe gelegenen Pius-Parsch-Platz entdeckte.

Der Georgier bestritt den Diebstahl und wollte sich nicht festnehmen lassen. Als er aufgefordert wurde, die Hände an die Wand zu legen, attackierte er zwei Beamte mit einem Messer und fügte einem an der Hand eine Schnittverletzung zu, teilte die Exekutive mit. Nach wenigen Minuten konnte der 33-Jährige überwältigt werden.

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