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"Von allem etwas dabei"

Rekordweltmeister Michael Schumacher hat einen guten ersten Eindruck von der neuen Formel-1-Rennstrecke gewonnen, zu den Siegkandidaten im Grand Prix der Türkei will sich der Premieren-Spezialist aber nicht zählen.

“Der Kurs ist sehr übersichtlich. Man hat weniger Probleme, die Linienführung zu erkennen, als ich dachte”, sagte der siebenfache Champion am Donnerstag nach einer ersten Fahrt mit einem Motorroller über die 5,340 km lange Strecke im Istanbul Park. “Ich bleibe aber weiter skeptisch.” Dennoch könne er sich “mit neuen Situationen immer ganz gut arrangieren”, betonte der 36-jährige Deutsche. Nach seiner ersten Inspektion des Kurses stellte Schumacher erfreut fest, dass “von allem etwas dabei ist”. Die Strecke gehe hoch und runter, meinte der Ferrari-Pilot, der in der WM-Wertung vor dem 14. von 19 WM-Läufen als Gesamtdritter hinter Kimi Räikkönen (61 Punkte) im McLaren-Mercedes 32 Zähler Rückstand auf Fernando Alonso (87) hat. Vom Höhenprofil sei der türkische Kurs mit dem Nürburgring vergleichbar.

Der spanische WM-Spitzenreiter im Renault zeigte sich ebenfalls beeindruckt von der Berg- und Talstrecke im asiatischen Teil der Türkei. “Das ist das Interessanteste, was es für einen Fahrer gibt”, sagte der 24-Jährige. Alonso weiß, dass die Verfolger am Sonntag (Start: 14:00 Uhr) nur auf einen weiteren “Nuller” des Asturiers wie zuletzt in Budapest warten: “Wir brauchen hier ein gutes Resultat. McLaren-Mercedes zu schlagen, ist aber kein einfaches Ziel.”

Was die Sicherheit betrifft, stellte Schumacher den Veranstaltern vorab ein gutes Zeugnis aus. “Ich denke, die Sicherheitsvorkehrungen sind sehr groß. Man sieht das auch schon in den Hotels”, erläuterte der Superstar. Über 1.000 Beamte sollen am Sonntag für die Sicherheit rund um die Strecke sorgen, nachdem kurdische Extremisten in Urlaubsregionen des Landes Bombenattentate verübt haben.

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