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Vom Stall zum modernen, ökologischen Arbeitsplatz

Am 4. und 5. September sind Interessierte beim Tag der offenen Tür im neuen Firmengebäude herzlich willkommen.
Am 4. und 5. September sind Interessierte beim Tag der offenen Tür im neuen Firmengebäude herzlich willkommen. ©Adolf Bereuter
Architektur & Leuchtenfirma Georg Bechter präsentiert am 4. und 5. September den neuen Firmensitz.
Georg Bechter

Hittisau. Architekt und Designer Georg Bechter hat umgebaut: Aus dem Stall seines Vaters wurde ein moderner 850 Quadratmeter Werk- und Büroraum. Gebaut wurde mit den Naturstoffen Stroh, Holz und Lehm. Solar- und Photovoltaikanlage wurden installiert und geheizt wird ungewöhnlich aber ebenso naturnah: mit einer Eisspeicheranlage. Nach 10 Jahren Bestehen sind Architekturbüro und Leuchtenmanufaktur mit 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nahe dem Hittisauer Ortszentrum unter einem Dach vereint.

Offene Türen

Am 4. und 5. September, jeweils ab 10 Uhr sind Interessierte herzlich zu den Tagen der offenen Türen willkommen. Unter dem Motto „Wir führen euch hinters Licht“ werden stündlich Führungen durch die neue Wirkungsstätte angeboten. So kann den Mitarbeiterinnen über die Schulter geschaut werden, wenn die Gipsmodule in der Manufaktur in Hittisau von Hand gegossen werden. Außerdem wird präsentiert, wie Handwerk und Digitalisierung sinnvoll kombiniert werden können. Überhaupt dient das gesamte Gebäude als Showroom für neueste Lichtlösungen. Regionale Köstlichkeiten von der Käsestraße Bregenzerwald sorgen für das leibliche Wohl. Einlass mit gültigem 3G-Nachweis bzw. den zum Veranstaltungszeitpunkt geltenden Bestimmungen.

Nachhaltigkeit

Georg Bechter hat nicht nur nachhaltig gebaut. Nachhaltige Nutzung ist ebenso ein Thema. Aus diesem Grund wird der großzügige, sonnenseitige Wintergarten als Gemeinschaftsgarten, Gemeinschaftsküche und Treffpunkt genutzt. Außerdem dient er als Pufferzone zur Temperaturregulierung des Gebäudeinneren. Im Sommer wird er abgeschattet und dient zur Kühlung. Im Winter kann die dort vorhandene Wärme für die Innenräume genützt werden. Gedämmt ist der „Arbeits-Stall“, mit Stroh von Feldern aus der Region. Der verwendete Lehm kommt aus der eigenen Baugrube und das Holz stammt aus heimischen Wäldern. Für die Verbesserung der Akustik wurde Schafwolle in der Decke verbaut.

Eisspeicherheizung

„Eine saubere, ökologisch verträgliche Lösung zu finden und das bereits Vorhandene in diesem Zusammenhang sinnvoll zu nützen“, stand für Bechter fest. Da habe sich dann die Variante mit der Nutzung der leeren Jauchegrube als Eisspeicher fast aufgedrängt. Bechter erklärt die Funktionsweise des Heizspeichers: „Ein Teil der Heizung ist der Eisspeicher im Boden, der andere ist der Sonnenkollektor auf der Südseite. Wenn Wasser seinen Aggregatzustand ändert und zu Eis gefriert, gibt es Energie ab, die mithilfe einer Wärmepumpe zum Heizen genutzt werden kann.“ ME

 

 

 

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