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Vom Außergewöhnlichen und Geheimnisvollen und dem Mut zur Wiederholung

Beim poolbar-Festival 2013 mit dabei: Garish.
Beim poolbar-Festival 2013 mit dabei: Garish. ©poolbar.at
Die Vorbereitungen zur Jubiläumsausgabe des poolbar-Festivals in Feldkirch laufen auf Hochtouren. Nicht nur architektonisch, sondern auch musikalisch. Letzteres mitunter auf geheimnisvollen und außergewöhnlichen Pfaden.

Dieses Vorgehen scheint ansteckend zu sein, trägt aber gleichwohl erfolgreiche Früchte – sind es doch geheimnisvolle und nicht alltägliche Protagonisten, die sich zum bereits bestehenden Line-up hinzu gesellen:

  • Vista Chino
  • Monster Magnet
  • Red Fang
  • Donavon Frankenreiter
  • SOHN
  • Garish

Die Gottheit des Stonerrock, Kyuss, ist nicht mehr. Josh Homme hatte nach Kyuss mit Nick Oliveri die Queens of the Stone Age gegründet. Doch die verbliebenen Stoner um Sänger John Garcia, Brant Bjork und schließlich auch wieder Nick Oliveri haben sich nach langwierigen Rechtsstreitigkeiten um den Namen der einstigen Stonerrock-Götter wieder gefunden – nur der Name ist neu: Vista Chino. Die Musik, der Sänger: alles original. Und das ist auch gut so. Zu schmerzhaft wäre der Verlust dieser Genre prägenden Band. Wird aber nicht eintreten, nicht in Feldkirch – hier spielen ¾ Kyuss ihre Klassiker und Neues, konkret: am 26. Juli.

Drei Jahre sollte es dauern, bis Monster Magnet wieder ins Ländle gelockt werden konnten. Umso erfreulicher, dass sie dem richtigen Lockruf gefolgt sind und ihren energiegeladenen Space-Rock ein weiteres Mal in das poolbar-Festival hinein schmettern: Zum Bersten voll war die Halle im August 2010, als Langzeit Sorgenkind Dave Wyndorf (Stichwort: Drogenkonsum) und seine Mannen mit ihrem Bombast-Rock das obere Stockwerk buchstäblich Meter hoch beschallten. Von Problemen persönlicher Natur war beim charismatischen Fronter jedoch nichts zu spüren – wie nun schon seit geraumer Zeit nicht mehr. Überzeugungsarbeit wird am 10 August geleistet.

Nicht Mut zur Wiederholung, sondern der Preis für die unermüdliche Suche nach neuen, aufregenden und hierzulande (noch) unbekannten Acts ist die folgende Bestätigung: Red Fang. Die vier Amis aus Portland, Oregon, heben sich wohltuend vom doch immer wieder Frust auslösenden Einheitsbrei ab: Zur Headbanger-Mähne gesellen sich Vollbart, ausgewaschene Jeans und Dosenbier. Klischeealarm? Nur bedingt! Was Red Fang auf ihren Instrumenten zaubern, ist ein nach vorne treibendes Konglomerat aus verdichtetem Rhythmus und atmosphärischer Wucht und braucht sich nicht hinter etwaigen Äußerlichkeiten zu verstecken. Stoner-Rock mit Ecken und Kanten – geschliffen wird am 29. Juli.

Und da das nicht Alltägliche langsam aber sich Programm wird – was haben ein Schnauzbart, ein Surfbrett, Jack Johnson und Hawaii gemeinsam? Richtig: Donavon Frankenreiter. Der US-amerikanische Singer/Songwriter aus der Stadt der Engel, mittlerweile erfolgreicher und glücklicher Wahl-Hawaiianer, hat den Begriff poolbar wortwörtlich genommen, Instrumente und Songs auf sein Surfbrett gepackt und wartet auf die perfekte Welle, die ihn an die Küste des Alten Reichenfelds spült. Der musikalische Aufschlag erfolgt am 30. Juli.

Sehr, sehr selten kann es vorkommen, dass ein Projekt das poolbar-Festival besucht – über das keine Hintergrundinformationen existieren. Das macht es natürlich umso schwerer, hier, an dieser Stelle, geeignete Worte zu finden. Braucht es aber in diesem Fall auch nicht. Ob gewollt oder nicht: Das rätselhafte Projekt SOHN spricht musikalisch-elektronisch für sich selbst; und stimmlich sowieso – regelmäßige poolbar-Besucher erleben spätestens nach den ersten Takten ein freudvolles Aha-Erlebnis. Für die wenigen anderen: Das Geheimnis wird am 03. Juli, am Eröffnungsabend, gelüftet.

Ganz und gar keine Unbekannten in der heimischen Musikszene sind Garish. Das einzige “Geheimnisvolle” an den Indie-Poppern ist gleichzeitig auch das Markenzeichen des viel gelobten Aushängeschilds in Sachen Musik abseits des Mainstreams: Die verschlüsselten, oft mit Metaphern besetzten Texte von Sänger Thomas Jarmer stellen eine einzigartige lyrische Herangehensweise dar und werden mittlerweile von der Fangemeinde geradezu gefordert. Komplementiert durch die seit jeher eigenwillige Instrumentierung – passt somit wie die Faust aufs musikalisch-künstlerische Auge – darf das fünffach Amadeus-nominierte “Best Alternativ Act”-Kollektiv am 14. August im Alten Reichenfeld begrüßt werden.

(Quelle: poolbar)

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