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Vogelgrippe-Fälle schüren Angst in Europa

In der Türkei wächst die Zahl der Vogelgrippe-Opfer weiter. Zusätzlich zu den bekannten Fällen seien fünf Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, teilten die Behörden am Montag mit.

Auch in Istanbul, das zum europäischen Teil des Landes gehört, wurden 23 Patienten mit Verdacht auf Vogelgrippe im Krankenhaus behandelt.

China berichtete seinerseits von einem weiteren Fall. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge handelt es sich bei allen Infektionen offenbar um Übertragungen von Tier zu Mensch. Mit der Zahl der Erkrankungen wächst jedoch die Furcht davor, dass das Virus sich verändert und dann leicht von Mensch zu Mensch überspringen könnte.

Nach Angaben des türkischen Gesundheitsministeriums ist bisher bei 14 Menschen in der Türkei eine Infektion mit der Vogelgrippe nachgewiesen worden. Darin eingeschlossen seien auch die drei in der vergangenen Woche verstorbenen Kinder aus der Osttürkei, sagte Minister Recep Akdag. Die WHO hat bisher vier Infektionen bestätigt, darunter die beiden der verstorbenen Kinder. Weitere Fälle seien bisher nicht nachgewiesen.

Bisher wurden in drei türkischen Regionen Vogelgrippe-Fälle registriert: Im Osten, wo die mit der Virusvariante H5N1 infizierten Kinder starben, in der Region um die Hauptstadt Ankara, wo am Wochenende drei Infizierte gemeldet wurden und in den Provinzen am Schwarzen Meer im Norden des Landes. Dort trat ein Teil der jüngsten Fälle auf.

Bis jetzt ist der Raum Ankara die westlichste der betroffenen Regionen in der Türkei. Sollten sich die Verdachtsfälle in Istanbul jedoch bestätigen, wäre die Vogelgrippe unmittelbar an die Grenze zu Europa gerückt. Testergebnisse sollten den Gesundheitsbehörden noch am Montag Aufschluss darüber geben, ob in der Handelsmetropole tatsächlich erste Fälle der gefährlichen Krankheit aufgetreten sind. 13 der 23 in Istanbul mit Vogelgrippe-Symptomen ins Krankenhaus eingelieferten Menschen sind Kinder.

In der Türkei war bereits im vergangenen Oktober das Virus bei Vögeln nachgewiesen worden. Dabei habe es sich allerdings nicht um denselben Erreger gehandelt, an dem die Kinder in der Osttürkei gestorben seien, teilte ein Mitarbeiter der Welternährungsorganisation FAO mit. Der Bruder der drei Kinder wurde am Montag einem Fernsehbericht zufolge aus dem Krankenhaus entlassen. Zunächst war befürchtet worden, auch er habe sich mit Vogelgrippe infiziert.

Die Kinder waren die ersten Todesfälle außerhalb von China und Südostasien. Weltweit sind damit inzwischen 76 Menschen an der Krankheit gestorben.

Zur Ergänzung bereits bestehender Importverbote will die Europäische Union (EU) ihre Grenzen auch für Einfuhren unbehandelter Federn aus sechs weiteren Ländern schließen. Die Länder sind Aserbaidschan, Armenien, Georgien, Syrien, Iran und Irak. Experten der 25 EU-Staaten sprachen sich einstimmig für das Verbot aus, das am Dienstag formell beschlossen werden soll.

In der EU gibt es nach Angaben der Kommission weiterhin keinen Fall der auch für den Menschen gefährlichen Virusvariante H5N1. Seit Oktober seien 25.000 Wildvögel in der EU getestet worden. In keinem Fall sei H5N1 nachgewiesen worden.

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