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Voest erwartet Verdoppelung der Kurzarbeit

Voestalpine-Chef Wolfgang Eder hat bestätigt, dass die Zahl der Kurzarbeiter verdoppelt werden könnte.

“Derzeit sind an österreichischen Standorten rund 5.200 Mitarbeiter zur Kurzarbeit angemeldet und knapp 2.950 tatsächlich in Kurzarbeit. Für Österreich erwarte ich in den kommenden Monaten eine weitere Ausdehnung, die bis zu einer Verdoppelung der Kurzarbeit über den Sommer reichen kann”, sagte Eder in einem Interview im heute, Freitag, erschienenen Magazin “Format”.

Auch Kündigungen bei der Stammbelegschaft kann der Konzernchef dem Bericht zufolge nicht mehr ausschließen, nachdem 1.400 Leiharbeiter bald vollständig abgebaut seien. “Wir versuchen, ohne großflächige Kündigungen auszukommen, ausschließen können wir aber nichts. Oberstes Ziel bleibt aber jedenfalls, dass möglichst wenige Menschen ihre Arbeit verlieren. “

Die voestalpine – drittgrößtes Unternehmen im Land – war der erste heimische Industriekonzern, der seit Ausbruch der Krise versucht hat, für Wertpapiere private Anleger zu finden. Diese Woche lag eine 400-Millionen-Anleihe zur Zeichnung auf. Eder sprach in dem Interview von einer “äußerst erfolgreichen Platzierung”. Das beweise, dass der Kapitalmarkt sehr großes Vertrauen in die Selbstfinanzierungskraft der voestalpine habe.

Für die 400 Mio. Euro muss die voestalpine 8,75 Prozent Zinsen im Jahr zahlen. Mit einer staatlichen Garantie wäre sie um rund 5 Prozentpunkte billiger davongekommen. Ob er noch Hoffnung auf staatsgarantierte Anleihen habe? Diese Frage sei an die verantwortlichen Regierungsmitglieder zu richten, meinte Eder. Er persönlich rechne damit jedoch nicht mehr. “Unsere Liquidität ist auch ohne Staatsgarantie nicht in Gefahr.”

Zur Liquiditätslage sagte Eder dem “Format”, dass der Konzern ohne Berücksichtigung dieser Anleihe einen Liquiditätspolster von rund einer Milliarde Euro habe, der sich aus Cash-Reserven und garantierten, aber nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien ergebe.

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