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Völkerball mit Knalleffekt: "Knockout City" im Game-Test

Sportlich, spaßig und (anfangs) kostenlos: Das explosive Schützenfest ist die Multiplayer-Überraschung des Jahres!

(Switch, PS4/PS5, XB1/XSX/S, PC) Den Ball fangen, passen und Kontrahenten unhaltbar treffen! Dieses Prinzip kennen wir alle aus dem Sportunterricht unter dem martialischen Namen Völkerball. Electronic Arts verlegt nun den bekannten Ballsport vom Turnsaal in die „Knockout City“ und landet damit einen echten Mehrspieler-Volltreffer.

Allein, im Trio bzw. Quartett tritt man gegen andere Spieler:innen/Teams auf einer Handvoll futuristischer Maps in Comic-Grafik an. Die Action in „Knockout City“ gestaltet sich rasant, aber nicht zu schnell: Man rennt, rutscht, springt oder fliegt per Gleitschirm. Das Ziel lautet, Gegner:innen mit Bällen „abzuschießen“ oder mit einem Rempler vom Spielfeld zu befördern.

Wer sonst mit Shootern auf Kriegsfuß steht, wird diese Völkerballerei als angenehm anfängerfreundlich erleben: Mann muss hier nämlich nicht pixelgenau zielen, sondern Gegner werden automatisch ins Fadenkreuz genommen und als Ziel eingerastet („Lock“). Da Standard-Würfe vom Ziel leicht gefangen werden können, muss beim Ballspiel strategisch vorgegangen werden. Für Attacken stehen nämlich vielfältigen Schuss-Optionen zur Verfügung, damit das Gegenüber nicht fangen und den Spieß umdrehen kann: Mit Spin um die Kurve, als hoher Wurf oder wie ein Scharfschütze aus der Entfernung. Außerdem gibt’s noch verschiedene Ball-Varianten – beispielsweise Multibälle für mehrere Attacken hintereinander, fesselnde Käfigbälle oder regelrechte Bomben. Spieler:innen können sogar sich selbst zum Ball werden lassen und von den Teamkamerad:innen geworfen werden.

Dank der griffigen Steuerung und dem recht simplen Gameplay fühlt man sich sofort in der „Knockout City“ daheim. Der Suchtfaktor stellt sich rasch nach den ersten Matches ein – vorausgesetzt man hat ausreichend Teammates mit Gemeinschaftssinn parat. Denn: Alleingänger kommen in diesem Online-Wettbewerb nicht weit. Im besten Fall verpflichtet man seinen Freundeskreis für die eigene bis zu 32 Personen fassenden Crew. Dankenswerterweise ist Crossplay kein Problem.

Fazit

Keine Frage, mit „Knockout City“ bekommt man ein echtes Spaßpaket, wenn nicht sogar eine der packendsten Multiplayer-Erfahrungen des Jahres. Schwieriger zu beantworten ist aber, wie lange das Game die Community fesselt. Denn zwar werden immer wieder neue Spiel-Modi (zeitlich begrenzt) präsentiert und es gibt massig kosmetische Items, um seine Spielfigur zu pimpen, aber spielerisch hat man bald alles Sehenswerte gesehen. Ausprobieren sollte man es aber auf jeden Fall, die umfassende Testversion ist (bis Stufe 25) gratis spielbar.

(VOL.AT)

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