"Völlig neues Raumgefühl"

©hgp/ Rietbahn
Bludesch, Bregenz - 20 Jahre Walgau-Kaserne: Oberst Josef Pratter brachte neue Garnison in Position.

Die Walgau-Kaserne in Bludesch-Gais, Garnisonsstandort des Jägerbataillons 23, feiert diesen Samstag ihr 20-Jahr-Jubiläum. Als letzter Kasernenneubau Österreichs nach drei Jahren Bauzeit fertiggestellt, hielt das Bundesheer im Spätherbst 1989 hier Einzug. “Das war für alle ein großes Ereignis”, erzählt Oberst Josef Pratter. Als damals junger Hauptmann, der immer schon Gewissenhaftigkeit, Zuverlässigkeit aber auch Improvisationsgeschick und Geduld zu vorrangigen Tugenden zählte, war er Versorgungsoffizier beim Landwehrstammregiment 91 in Bregenz. Und bildete mit einigen ausgewählten Soldaten als erster “Geschäftsführer” der neuen Walgau-Kaserne gleichsam das Vorauskommando. Die Aufgabe: Organisation der Einrichtung und Ausstattung der Kaserne. “Von der Munition und Bewaffnung über Fahrzeuge und Betriebsmittel bis hin zur Kartoffelschälmaschine für die Küche”, ist Josef Tratter die logistische Herausforderung in wacher Erinnerung. “Wir waren aber mit Freude bei der Sache, schließlich konnten wir beim Raumangebot endlich einmal aus dem Vollen schöpfen. Da gab‘s endlich eine gut ausgerüstete Werkstatt und tatsächlich Garagen für den Fuhrpark”, denkt er an die zuvor immer gewohnte Platznot der Bilgeri-Kaserne. Wenn Oberst Pratter heute einen Rundgang übers Kasernengelände macht, erfüllt es ihn mit Stolz, dass die Garnison nach 20 Jahren immer noch “gut in Schuss” ist. Sorgfältige Instandhaltung machen sie immer noch zu einem Vorzeigeobjekt.

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