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VKW erzielte Ergebnissteigerung

Die Vorarlberger Kraftwerke AG (VKW) hat das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von 13,44 Mio. Euro im Jahr 2003 auf 39,71 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2004 ausgebaut.

Der Jahresüberschuss belief sich auf 20,93 Mio. Euro gegenüber 7,50 Mio. Euro im Vorjahr, teilte die VKW am Mittwoch in einer Aussendung mit.

Gemäß Organschaftsvertrag erfolgt eine Ergebnisabführung an die Vorarlberger Illwerke AG in Höhe von 23,88 Mio. Euro. Die Privataktionäre erhalten wie im Vorjahr eine Dividende von zwölf Prozent zuzüglich einem Bonus von fünf Prozent. Als Hauptgründe für das verbesserte EGT nannte die VKW niedrigere Strombezugskosten, einen Rückgang des Abschreibungsaufwands sowie ein verbessertes Finanzergebnis.

In den Umsatzerlösen von 274,57 Mio. Euro (plus 4,46 Mio. Euro gegenüber 2003) sind Stromerlöse in Höhe von 258,5 Mio. Euro enthalten. Zieht man davon noch Elektrizitätsabgabe und die Zuschläge laut Ökostromgesetz ab, bleibt eine Umsatzsteigerung von 1,71 Mio. Euro bzw. 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Erlössteigerungen seien vor allem auf die deutlich gewachsenen Stromlieferungen an Endkunden in anderen Regelzonen zurückzuführen, während im Stromhandel die Umsatzerlöse rückläufig waren. Die Personalkosten blieben mit 44,7 Mio. Euro praktisch konstant.

Die Lieferungen außerhalb des Heimmarktes konnten nach Angaben von VKW-Pressesprecher Peter Schmid um rund das Vierfache gesteigert werden. Die Netzstromabgabe nahm um 2,9 Prozent auf rund 2,7 Mrd. Kilowattstunden zu. Der auf Grund der Marktentwicklung bedingte Rückgang von 40 Prozent im Stromhandel hat zu einer geringfügigen Verringerung des Stromumsatzes auf rund 3,68 Mrd. Kilowattstunden geführt. Eine wesentliche Verbesserung konnte hingegen bei der Stromeigenaufbringung aus Wasserkrafterzeugung erzielt werden. Diese lag mit 1,793 Mrd. Kilowattstunden um rund zehn Prozent über dem Vorjahresergebnis. Die Fremdstrombezüge sanken laut Schmid um 8,9 Prozent.

Für das Geschäftsjahr 2005 erwartet sich die VKW bei Regelverhältnissen in der Stromaufbringung und einer prognostizierten Steigerung der Netzstromabgabe um zwei Prozent ein ähnliches Ergebnis wie 2004. Von Jänner bis März 2005 habe sich die Netzstromabgabe gegenüber der Vorjahresperiode um 1,8 Prozent erhöht, die Stromeigenaufbringung habe hingegen um 1,1 Prozent abgenommen. Die Lieferungen im Stromhandel sind laut Schmid gegenüber den Vergleichsmonaten des Vorjahres deutlich angestiegen.

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