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Vizemeister setzte den Sparstift an

Am Samstag wird mit dem großen Ländle-Derby zwischen dem KSV Götzis und dem KSK Klaus die Ringer-Bundesliga gestartet. Der Kraftsportklub hat nach hochkarätigen Abgängen den Ligaerhalt als oberstes Ziel.

Ob das ewig junge Prestigeduell der beiden Ländle-Hochburgen allerdings diesmal auch die Erwartungen erfüllt, darüber wird zumindest in der Ringerszene stark gezweifelt. Nach der umstrittenen Finalniederlage 2004 am grünen Tisch – Klaus gewann zwar auf der Matte zwei Mal mit 20:17, verlor allerdings wegen des Einsatzes des Ukrainers Vadim Tasoev den Titel – gegen den AC Wals, wurden in der Winzergemeinde die Karten neu gemischt. “Wir wollen den jungen Ringern in unserem Verein eine Chance geben und für die Zukunft neue Zeichen setzen”, so Pressesprecher Herbert Nigsch. Der zweimalige Olympiateilnehmer 1980 und 1984 macht auch kein Hehl daraus, dass die Abgänge von Mario Hartmann und Edwin Lins nach Hörbranz im Verein nicht ohne kritische Worte erfolgte. “Beide Athleten haben große Verdienste im Verein. Es ist ganz klar, das solch ein Wechsel für viel Gesprächsstoff sorgt. Letztendlich muss man es aber jedem Sportler freistellen, wo er ringen will”, so Nigsch.

Im Blickrichtung Ligareform kann Nigsch der “Verjüngungskur” auch viel Positives abgewinnen. “Unsere eigenen Leute haben jetzt die Möglichkeit, sich für kommende Aufgaben vorzubereiten.” Ab der kommenden Saison werden in der Bundesliga von den acht Teams pro Kampftag zwei Runden mit sieben Kämpfen in beiden Stilarten gerungen.

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