Vilimsky-Aussagen: Bitschi unterstreicht Rücktrittsaufforderung

©Paulitsch
Vorarlbergs FPÖ-Chef Christof Bitschi hat am Donnerstag die Rücktrittsaufforderung seines Parteikollegen Harald Vilimsky an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker unterstrichen.
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Man stehe diesbezüglich “voll und ganz” hinter Vilimsky, sagte Bitschi im Interview mit ORF Radio Vorarlberg. Juncker sei “nicht der Mann, der die Probleme der Europäischen Union löst”.

“Lässt kaum ein Fettnäpchen aus”

Der EU-Kommissionspräsident lasse leider kaum ein Fettnäpfchen aus und biete leider oft Anlass zu Kritik. Diese müsse erlaubt sein, betonte der FPÖ-Landesparteichef. Auf die Frage, ob in seinen Augen Juncker beim NATO-Gipfel höchstwahrscheinlich betrunken gewesen sei, antwortete er: “Ich glaube, jeder Vorarlberger, der diese Videoaufnahmen gesehen hat, kann sich selbst ein Bild von den Vorgängen bilden”.

Vilimsky “alles andere als europafeindlich”

FPÖ-Generalsekretär Vilimsky sei der Einzige gewesen, der sich getraut habe, diese Vorgänge zu kommentieren, so Bitschi. Seinem Dafürhalten nach sei Vilimsky “alles andere als europafeindlich”. Ihm persönlich wäre es lieber, wenn in der EU alles gut laufen würde und die Fehlentwicklungen endlich korrigiert werden würden. “Dann hätten wir auch kein Problem, wenn ein EU-Kommissionspräsident einmal – sagen wir – fragwürdige Auftritte sich leistet”, sagte Bitschi.

(APA)

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