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Vier Tote bei Bombenanschlag in Sri Lanka

Bei einem Selbstmordanschlag in Sri Lanka hat der Attentäter am Montag drei Menschen mit in den Tod gerissen. Unter den Opfern befindet sich auch einer der wichtigsten Generäle Sri Lankas.

Der Generalmajor sei seinen Verletzungen erlegen, verlautete aus Krankenhauskreisen in der Hauptstadt Colombo. Sechs Menschen wurden verletzt. Die Bombe traf ein Militärfahrzeug in der Nähe einer Kaserne.

Die Behörden machen die Rebellenbewegung „Befreiungstiger von Tamil Eelam“ für den Anschlag verantwortlich. Der Attentäter war etwa 20 Kilometer südlich der Hauptstadt mit einem Motorrad gegen das Auto des Offizier gefahren.

Seit Monaten wird Sri Lanka wieder von Gewalt erschüttert: Der offizielle Waffenstillstand zwischen Regierung und LTTE steht nur noch auf dem Papier. Die „Befreiungstiger“ kämpfen seit 1972 für die Unabhängigkeit der von der tamilischen Minderheit bewohnten Gebiete. Seither wurden mehr als 60.000 Menschen getötet. Unter Vermittlung Norwegens einigten sich LTTE und Colombo 2002 auf einen Waffenstillstand. Die Gespräche liegen seit April 2003 jedoch auf Eis.

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