Vier Jahre Haft für Dealerin, die Pillen aus China verkaufte

Aufputsch- und Rauschmittel in Tablettenform von chinesischen Händlern vertickte die Frau.
Aufputsch- und Rauschmittel in Tablettenform von chinesischen Händlern vertickte die Frau. ©VOL.AT/Hofmeister
38-Jährige muss hinter Gitter, weil sie im großen Stil mit Tabletten und anderen Substanzen dealte.

Am Landesgericht wurde eine 38-jährige Unterländerin zu vier Jahren unbedingter Haft verurteilt. Die Frau gab in zehn Jahren rund 5.500 Pillen weiter. Zudem bestellte sie im Internet eine ganze Palette Designerdrogen und gab auch diese recht gewinnbringend weiter. Auf zwei Laptops wurde reger Schriftverkehr mit den chinesischen Lieferanten nachgewiesen. Das Geld brauchte sie für ihren Lebensunterhalt und Drogen. Nach vielen Jahren Drogenmissbrauch war sie bei Heroin angelangt, seit langem versucht sie es mit Substitution, doch bislang erfolglos.

Aufputschende Substanzen

500 Gramm Designerdrogen ließ sich die Frau aus China kommen, Abnehmer gab es offenbar einige. Prinzipiell zeigte sie sich geständig, doch was die Mengen betrifft, glaubt sie nicht, dass es so viel war. Therapie statt Strafe gibt es bei dieser Größenordnung nicht mehr, sie bekommt vier Jahre Haft. Die 140.000 Euro, die für verfallen erklärt werden, wird der Staat wohl nie zu sehen bekommen. Die Frau ist mittellos, lebt von der Invaliditätspension. Das Urteil möchte sie sich noch überlegen.

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