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Vielleicht bis 2006 bei Ferrari

Konstanz, Können und gute Kontakte - Michael Schumacher will seiner Ferrari-Familie wohl noch länger als zunächst geplant die Treue halten.

„Ja, es könnte sein, dass wir den Vertrag mit Ferrari bis 2006 verlängern. Ich kenne momentan keinen Grund, warum Michael in zwei Jahren aufhören sollte“, sagte sein Manager Willi Weber vor dem Grand Prix von Frankreich der „Bild am Sonntag“. Schumacher, der dienstälteste Ferrari-Pilot in der Geschichte der „Scuderia“, legt Wert auf langjährige Vertrautheit. „Stabilität ist wichtig für ein Team“, so der Weltmeister über das Erfolgsgeheimnis des Rennstalls, für den er seit 1996 fährt. Sollte er erneut verlängern, würde er noch als 37-Jähriger über die Rennstrecken rasen.

Auf dem Weg von der „Pannen-Combo“ zum dominierenden Team hat eine außergewöhnliche Kontinuität in der Führungs-Crew entscheidende Vorteile gebracht. Dass die wichtigsten Verantwortlichen schon über sechs Jahre zusammenarbeiten, ist einer der Gründe für die Dominanz der Scuderia in dieser Saison. Zunächst laufen alle Verträge bis 2004, vielleicht geht das italienische Märchen aber weiter. „Wir werden uns Mitte 2004 zusammensetzen. Dann fällen wir eine Entscheidung. Entweder gehen wir danach gemeinsam angeln, oder wir fischen uns noch ein paar Titel“, so Weber.

Doch gerade in den Zeiten der größten Erfolge sorgt sich die Ferrari-Familie um ihren Chef. Die Rücktrittsgerüchte um Präsident Luca di Montezemolo reißen nicht ab. Am Wochenende spekulierten italienische Medien, di Montezemolo plane für 1,4 Milliarden Euro mit einem Unternehmenskonsortium den Einstieg ins Tabak-Geschäft. Teamchef Jean Todt gab in Magny-Cours Entwarnung. Dass er die Firma verlassen wolle, habe der Chef nicht gesagt, erklärte der Franzose, der hoffte, dass alle gemeinsam eine „weitere Story schreiben“. Verändern soll sich nichts: „Wir sind, wo wir sind, weil wir ein gutes, sehr starkes Team sind. Es ist fast ein Dream Team, wenn man in unserem Geschäft überhaupt vom Träumen reden kann.“

Schumacher hängt an den Männern seines Vertrauens, und auch die anderen Mitarbeiter hat der Perfektionist ins Herz geschlossen. „Das Team ist für mich wie eine zweite Familie“, beschrieb der 33-Jährige die Stimmung, obwohl das millionenschwere Formel-1-Unternehmen von sachlichen Entscheidungen geprägt ist. Als Todt, Technik-Direktor Ross Brawn, Designer Rory Byrne und Motorenchef Paolo Martinelli ihre Verträge bis 2004 verlängerten, war dies für Schumacher ein Grund, auch so lange zu bleiben. Nach dem ersehnten ersten Titel 2000 hatte der Star ein neues Ziel: Eine Ferrari-Ära.

Todt und Schumacher standen im Pannen-Jahr 1996 harte Zeiten durch, seither sind die beiden befreundet. Brawn und Byrne kamen auf Wunsch des Deutschen ein Jahr später von Benetton. Mit Martinelli wurde der Kreis der klugen Köpfe komplettiert. Schumacher ist immer eingeweiht. Brawn: „Manche Teams halten ihre Fahrer auf Distanz, um sie nicht noch größerem Druck auszusetzen. Das ist bei uns anders. Michael will in alles eingebunden sein. Das ist ein großer Vorteil.“

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