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Viele Eltern wollen Kleinkinder in der Familie betreuen

Bregenz - In einer von der Arbeiterkammer in Auftrag gegebenen Studie stellen die befragten Eltern dem Kinderbetreuungsangebot in Vorarlberg ein sehr positives Zeugnis aus. AK Präsident Hämmerle  |  AK-Studie |  LH Herbert Sausgruber, Bgm. Wilfried Berchtold, Hubert Hämmerle

Das zeigt, dass der von Land und Gemeinden eingeschlagene Weg zur Schaffung eines bedarfsorientierten Angebotes richtig ist, sagte Landeshauptmann Herbert Sausgruber, der gemeinsam mit AK-Präsident Hubert Hämmerle und Gemeindeverbandspräsident Wilfried Berchtold die Studie am Dienstag im Pressefoyer vorstellte.

Besonders erfreulich ist für Sausgruber, dass speziell die Eltern von Kleinkindern im Alter bis drei Jahre mit großer Mehrheit die Betreuung innerhalb der Familie bevorzugen. “Das bestätigt die von uns vorgegebene Zielrichtung, dass die Eltern den Bedarf definieren”, so Sausgruber.

AK-Präsident Hämmerle ging es darum, mit der Studie eine fundierte Grundlage für die Bewertung des Kinderbetreuungsangebotes zu erlangen. Insgesamt wurden 625 Haushaltsinterviews geführt. Dabei zeigten sich die befragten Eltern mit dem Angebot im Lande sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht hoch zufrieden. Verbesserungspotenzial ortet Hämmerle noch bei der Mittagsbetreuung, der Betreuung in den Ferien sowie der Flexibilität der Öffnungszeiten.

Die Kindergärten erhalten auf einer Skala von 1 bis 4 Bestnoten hinsichtlich pädagogischer Qualität (1,1), intellektueller Förderung (1,2), Qualität des Betreuungspersonals (1,2) und Nähe zum Wohnort (1,2). Für Gemeindeverbandspräsident Berchtold schlagen sich in diesen erfreulichen Werten auch die hohen Investitionen der Gemeinden in den letzten Jahren nieder. Das neue Kindergartengesetz werde weitere Verbesserungen bringen. Spielgruppen und Kleinkinderbetreuungseinrichtungen finden laut Studie eine ähnlich hohe Akzeptanz.

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