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Vielbeschäftigter Queen-Gitarrist May

Brian May hat viel zu tun. Neben dem erfolgreichen Musical, steht ein neues Queen-Album sowie Tour bevor.Nebenbei machte er seinen Doktor in Astronomie.

Seinen ehemaligen Kollegen, Bassist John Deacon, beneidet er dennoch nicht um dessen ruhiges Leben: „Wenn ich nicht beschäftigt wäre, wäre ich nicht glücklich“, sagte May am Donnerstag im Gespräch mit der APA.

Die Art seiner Beschäftigung dürfte sich dennoch verlagern: In Richtung soziales Engagement. May würde freiwillig darauf verzichten, jemals noch etwas anderes zu erreichen, wenn es ihm gelänge, dass „die Menschen sich und alle Kreaturen mit Respekt“ behandeln, so May. So hat er sich auf seiner Homepage etwa gegen Walfang, Robbenjagd und den Irak-Krieg ausgesprochen. „Ich wache jeden morgen mit Schmerzen darüber auf, wie die Menschen sich verhalten und wie schrecklich dies ist“, sagte May.

Er wolle in Zukunft verstärkt seine Stimme gegen diese Missstände erheben. „Ich fühle mich verpflichtet, mich dagegen auszusprechen. Musik war immer eine gute Art, etwas zu sagen. Aber ich habe herausgefunden, dass man nicht nur durch die Musik sprechen darf“, so May. Wenn man älter werde, „versteht man mehr von der Welt, und man sieht die Lügen und Ungerechtigkeiten. Dann muss man sich aufmachen und die Dinge verbessern.“ Zwar werde die Musik dadurch nicht weniger wichtig. „Aber ich möchte mehr machen, ich habe das Gefühl, es ist nicht genug. Ich will rausgehen und meine Hände schmutzig machen.“

May, der von der APA vom Tod des Choreographen Maurice Bejart erfuhr, zeigte sich tief betroffen: „Das ist sehr, sehr traurig. Ich wusste, dass es ihm nicht gut geht. Wie traurig“. Queen und Bejart hatten beim „Ballet for Life“, einer Hommage an Freddie Mercury, Ende der 90er Jahre zusammengearbeitet.

Ein mögliches Projekt jener vielen Dinge, die May noch vorhat, will zumindest Musical-Autor Ben Elton nicht unbedingt verwirklicht sehen: Den gerüchteweise bevorstehenden „Queen“-Film, der die Geschichte der Band bzw. von Mercury zeigen würde. „Ich will das nicht sehen“, sagte Elton. „Brian ist mein Freund. Ich will nicht irgendeinen anderen Typen in einer Perücke sehen.“

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