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Video von Skilift im Sturm: Silvretta Montafon beruhigt

©VOL.AT/Facebook
Ein Video vom wackelndem Skilift aufgrund des Sturms "Burglind" sorgt für Diskussionen. Annika Hartmann von der Silvretta Montafon beschreibt die Situation und klärt auf.
Burglind: Dramatisches Video aus dem Montafon

Gestern fegte, wie berichtet, der heftige Sturm “Burglind” über das Ländle. Trotz des ungemütlichen Wetters wagten sich doch ein paar Skifahrer auf die Piste. Das Video, das auf den Pisten der Silvretta Montafon gefilmt wurde, zeigt das Ausmaß des Sturms und ließ den Atem stocken. Da tritt die Frage auf, warum die Skigebiete trotz der widrigen und gefährlichen Bedingungen die Lifte in Betrieb nehmen.

“Wir können den Lift nicht einfach abschalten”

Das sogenannte Windprotokoll misst in niedrigen, mittleren und höheren Lagen den Wind. Je nach dem wie sich die Situation in den einzelnen Abschnitten zeigt, wird entschieden, ob die Lifte in Betrieb gehen oder nicht. “Aufgrund der Wettervorhersagen können wir nicht einfach die Lifte abschalten. Wir machen uns zuerst selbst ein Bild von der Situation”, erklärt Annika Hartmann, Marketingleiterin der Silvretta Montafon. “In höheren Lagen waren die Piste und die Lifte aufgrund des Windes von Anfang an nicht in Betrieb.” Für den Rest des Schigebiets bestand Anfangs kein Grund die Anlagen nicht zu öffnen.

Räumung und Schließung

Der Wind legte zu. Aufgrund der Ergebnisse des Windprotokolls entschieden sich der Betriebsleiter und der technische Leiter die Lifte zu schließen und die Pisten zu räumen. “Wir baten die Gäste über Lautsprecher mittels der Zubringerlifte das Skigebiet zu verlassen, es war einfach zu gefährlich. Das Video wurde während der Räumung aufgenommen”, klärt die Marketingleiterin auf.

“Niemand war in Gefahr!”

Der einzelne Sessellift war Opfer einer einzelnen Böe, alle anderen Lifte, wie im Video zu erkennen ist, wackelten kaum. “Der Fußraster und die Bubble waren geschlossen, daher war niemand in Gefahr”, versichert Annika Hartmann. Die Gondeln, mit denen die Gäste aus dem Skigebiet gelangen, fuhren im Schritttempo. Damit wurde ein sicherer Abtransport gewährleistet.

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