VfB Hohenems: Neuer Trainer, neue Spieler, neues Glück

Alles Neu beim Fußball-Westligist VfB Hohenems.
Alles Neu beim Fußball-Westligist VfB Hohenems.
Hohenems. Alles Neu beim Traditionsverein VfB Hohenems. Von der letztjährigen Mannschaft bei den Grafenstädtern ist einzig und allein Standardkeeper Markus Müller übrig geblieben. In den letzten Wochen herrschte in Hohenems eine äußerst turbulente Sommerübertrittszeit und es ging drunter und drüber auf allen Linien.

 Mit 13 (!) Abgängen verließ mehr als ein ganzes Team Ems und ein totaler Umbruch war die Folge. „Auch bei uns ist die Wirtschaftskrise nicht spurlos an uns vorübergegangen, etwa um ein Drittel vom Vorjahr musste das Budget nochmals gekürzt werden“, sagte Hohenems-Vizepräsident Franz Schiffrer. Laut Schiffrer kommt eine harte Zeit in den nächsten Monaten auf den Traditionsklub zu, weil zum Teil viele junge, unerfahrene Eigenbau-Kicker erstmals Westligaluft schnuppern. Neocoach Anto Tomas – spielte mit Koblach vor mehr als einem Jahrzehnt in der Liberoposition in der damaligen Regionalliga Vorarlberg und erlebte dort seine aktiven Höhepunkt – hat einen schweren Stand mit dieser Mannschaft den Klassenerhalt überhaupt zu schaffen. Der gebürtige Kroate, aber inzwischen österreichische Staatsbürger war zuletzt zweieinhalb Jahre beim Underdog FC Sulz (1. Landesklasse) als Trainer tätig. „Ich bin sozusagen wie die Jungfrau zum Kind hier in Ems neuer Coach geworden und hoffe, dass die Vereinsverantwortlichen Geduld und Zeit nicht nur mir, auch dem Team geben. „Wir müssen mit der jetzigen Situation das Beste drausmachen und dann eventuell im Winter in Sachen Einkaufspolitik nochmals handeln“, so VfB-Neocoach Anto Tomas, der sich aber der Riesenherausforderung stellt. Laut Tomas kommt der Meisterschaftsstart für Hohenems zwei Wochen zu früh. Gerade in den Testspielen zeigte sich das neuformierte Ems noch nicht regionalligareif. Das größte Problem des Inhaber der A-Lizenz-Trainerschein ist wohl die zur Zeit wenig zur Verfügung stehenden Offensivkräfte. Mit Ömer Yilderim und Florian Aberer werden zwei blutjunge Kicker zum Saisonauftakt gegen St. Johann im Pongau das Sturmduo bilden. Unter den elf Neuzugängen sind aber auch einige Spieler die viel Qualität haben. Vor allem die Exprofis Robert Golemac und Gültekin Sönmez sowie Niki Bule bringen ins komplett, neuformierte Team die nötige Klasse rein. Einige Neuling können in den ersten Runden aufgrund von Verletzungen, keiner Spielgenehmigungen oder Urlaub erst gar nicht eingesetzt werden. Auf die Tomas-Schützlinge kommen im zweiten Westligajahr nach dem sofortigen Wiederaufstieg vor einer Saison harte Zeiten zu.
(Quelle: Meine Gemeinde – Thomas Knobel)

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