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VEU mit Weihnachtsfrieden, Enttäuschung in Lustenau

©Philipp Steurer
VEU Feldkirch gewann das Geister-Derby in der Rheinhalle mit 3:1 und nahm Revanche für die 3:6-Niederlage
Bilder Lustenau vs Feldkirch
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AHL, Grunddurchgang: EHC Lustenau - VEU Feldkirch 1:3 (0:1, 1:1, 0:1); Torfolge: 13:21 0:1 Patrick Ratz, 20:56 1:1 (PP) R. Karkls, 39:35 1:2 Jakob Stukel, 58:32 1:3 Jordan Pfennich;

Mit 1 : 3 muss sich der EHC Lustenau zu Hause gegen die VEU Feldkirch geschlagen geben. Dabei profitieren die Oberländer von individuellen Fehlern in der Verteidigung der Gastgeber und können sich für die 3:6 Heimpleite vor einigen Tagen revanchieren. 

Sehr ambitioniert starten die Lustenauer in die ersten Minuten des Derbys. Doch Feldkirchs Torhüter Alex Caffi kann sich bei zahlreichen Großchancen des EHC des Öfteren auszeichnen. Feldkirchs Angriffsbemühungen steigerten sich dann Mitte des ersten Spielabschnittes. In der 14. Minute profitierten die Gäste von einem herben Schnitzer in Lustenaus Verteidigung und so konnte Patrick Ratz nach Vorarbeit von Lukas Kaider und Daniel Fekete zum 1:0 für die Gäste einnetzen. Trotz mehrerer Möglichkeiten für die Gastgeber blieb es nach 20 Minuten beim 0:1.

In das zweite Drittel startete Lustenau mit einem Mann mehr auf dem Eis. Diese Situation nützten die Sticker aus und konnten nach gespielten 56 Sekunden den 1:1 Ausgleichstreffer durch Renars Karkls erzielen. In den nächsten Minuten war Lustenau die spielbestimmende Mannschaft auf dem Eis, doch Treffer wollte den Lustenauer keiner gelingen. Ganz im Gegenteil Kurz vor Ende des zweiten Spielabschnittes erhielt Lustenau sowie Feldkirch eine kleine Bankstrafe. Abermals war es ein Fehler in der Lustenauer Verteidigung, der die Oberländer jubeln ließ. Jakob Stuckel erkämpfte sich die Scheibe im Lustenauer Verteidigungsdrittel und ließ Lustenaus Torhüter Antony Morrone mit einem satten Slapshot nicht den Funken einer Abwehrmöglichkeit. So ging es abermals mit einer knappen Führung für Feldkirch in die Drittelpause.

Im letzten Spielabschnitt drängte Lustenau auf den Ausgleich. Feldkirch verteidigte den Vorsprung jedoch sehr clever und kam in den wenigen Kontermögichkeiten immer wieder zu Chancen zur Vorentscheidung. Eine gut gestaffelte Verteidung der Oberländer sowie Abschluss-Schwächen der Lustenauer gepaart mit einem gut disponierten Feldkircher Torhüter verhinderte jedoch den schon längst überfälligen Ausgleichstreffer. Kurz vor Spielende ersetzte Lustenaus Trainer den Torhüter mit einem sechsten Feldspielers. Anstatt des erhofften Ausgleichstreffers konnte Feldkirch den spielentscheidenden Treffer durch Jordan Pfennich erzielen. 

Somit bleibt für Lustenau nach den beiden Derbys gegen den EC Bregenzerwald und die VEU Feldkirch die traurige Wahrheit bestehen, dass sie trotz Feldüberlegenheit aber an Mangel an Toren zwei Derbys als unglücklicher Verlierer abhaken müssen. Schon am 26. Dezember wartet auswärts das Team des EC Kitzbühel auf die Lustenauer.(Martin Stadlober/EHC)

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