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VEU Feldkirch verlor gegen die Wälder

©Hartinger
Nach der Derbyniederlage muss Feldkirch um ein Play-off-Ticket bangen

Mit einem 4:3 Sieg über die VEU Feldkirch verabschieden die Wälder Marcel Wolf nach 195 Spielen im grün-weiß-schwarzen Dress. Im hochspannenden Derby fiel nach den Toren von Daniel Ban, Julian Zwerger, Kai Fässler und Jürgen Fussenegger die Entscheidung zugunsten der Hausherren.

Die beiden Ländle Vereine starteten jeweils mit einem großen Handicap in die Begegnung. Bei den Wäldern fehlte nach wie vor Johan Lorraine, die VEU Feldkirch vermisste Topscorer Robin Soudek. Die erste große Chance an diesem Abend erhielt Smail Samardzic in der 8. Spielminute. Der Stürmer bekam von der gegnerischen Verteidigung einen Traumpass serviert, doch Felix Beck erwies sich als Retter in der Not. Auf der anderen Seite scheiterte erst Julian Auer, bevor Daniel Ban sein Team in Führung brachte. (11.) Diese hielt nicht lange, keine zwei Minuten später sorgte Kevin Puschnik im Powerplay für den Ausgleich der Feldkircher. Damit nicht genug, Steurer drehte das Spiel im Anschluss ganz, 1:2 blieb auf der Anzeigetafel stehen. (14.)

Den Mittelabschnitt begannen die Wälder mit einem Mann mehr am Eis, konnten daraus aber noch kein Kapital schlagen. Das Derby wog in den nächsten Minuten hin und her, zwingende Chancen waren aber Mangelware. Die Wälder Fans durften schließlich noch vor Spielhälfte über ein weiteres Tor jubeln. Julian Zwerger ließ das Hartgummi zum 2:2 in den Maschen zappeln. (28.) Die Gäste nun wieder hellwach, drückten zum erneuten Führungstreffer. Doch dieser war den Hausherren vorbehalten. Kai Fässler legte sich die Scheibe mit dem Schlittschuh selbst vor die eigene Schaufel und verwertete zum 3:2. (Pfanner Fruchtsaft gratuliert seinem Future Club Spieler. 36.)

Standartgemäß in diesem Derby folgte der Ausgleich. Jancar setzte den Puck dabei gezielt unter die Querlatte. (44.) Im Feldkircher Verteidigungsdrittel entluden sich nach einem fehlgeschlagenen Alleingang von Fässler die ersten Emotionen. Koczera und Michael Rainer bekamen sich dabei in die Haare, ersterer bleib Sieger. Anschließend folgte ein Powerplay für die Wälder und diesmal klappte es. Jürgen Fussenegger erzielte die vielumjubelte Führung. (48.) Lefebvre nahm nach einem Timeout Caffi vom Eis und setzte mit einem weiteren Feldspieler alles auf eine Karte. Obwohl Felix Beck mit Schüssen aus allen Lagen eingedeckt wurde, hielt der Abwehrriegel den Angriffen bis zu der Schlusssirene stand. Noch auf dem Eis wurde Marcel Wolf von seinen Teamkollegen und den Fans verabschiedet. Die #74 erhielt nach dem abgespielten Highlightvideo stehende Ovationen von den 1451 Zuschauern und war im Interview sichtlich gerührt: „Es ist unglaublich nach so einem Spiel, einem Derbysieg die Karriere zu beenden. So etwas wünscht sich jeder Sportler. Es war eng und mit dem besseren Ausgang für uns, besser geht es gar nicht. Die Mannschaft war von Beginn angefeuert, der Trainer hat vor dem Spiel die richtigen Worte gefunden. Das und die ganzen Fans, das brauchen wir.“ Für seine Teamkollegen geht das straffe Programm direkt am Montag weiter. Dann sind die Wälder zum Derby in die Rheinhalle geladen.

Nächstes Heimspiel EC Bregenzerwald: Donnerstag, den 02.01.2020 um 20:15 Uhr gegen die Sterzing Broncos

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