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Vettel zum vierten Mal in Serie Weltmeister

Vettel feierte mit seinem Team
Vettel feierte mit seinem Team
Sebastian Vettel ist zum vierten Mal in Serie Formel-1-Weltmeister. Der Deutsche fixierte seinen Titel mit seinem zehnten Saisonsieg im Grand Prix von Indien. Auch seinem österreichisch-englischen Team Red Bull Racing ist der Gewinn der Konstrukteurs-WM drei Rennen vor Schluss nicht mehr zu nehmen. Vettels einzig verbliebener WM-Rivale Fernando Alonso kam im Ferrari nicht über Platz elf hinaus.


Vettel dominierte auf dem Buddh International Circuit aus der Pole Position, fuhr vor Mercedes-Pilot Nico Rosberg und Romain Grosjean im Lotus seinen sechsten GP-Sieg in Serie ein. In Indien hat bei drei Auflagen noch kein anderer Pilot als Vettel gewonnen.

Der WM-Titel geht gar seit 2010 ununterbrochen an den Red-Bull-Star. “Jetzt bist du eine der Allzeit-Größen”, sagte Teamchef Christian Horner bei der Zieldurchfahrt auf dem Boxenfunk zu Vettel. Zumindest vier Weltmeisterschaften haben sonst nur Rekordchampion Michael Schumacher (7), der Argentinier Juan Manuel Fangio (5) und der Franzose Alain Prost (4) eingefahren.

Vettels Krönung in Indien stand praktisch schon nach der ersten Runde fest, weil Alonso nach einer Berührung mit Mark Webber im zweiten Red Bull seinen Frontflügel beschädigte und weit zurückfiel. Der Spanier hätte zumindest Zweiter werden müssen, um das WM-Rennen theoretisch offen zu halten. Alonsos Teamkollege Felipe Massa wurde Vierter. Dahinter folgten Sergio Perez (McLaren), Lewis Hamilton (Mercedes) und Kimi Räikkönen (Lotus).

Webber schien Vettels Tempo als Einziger mitgehen zu können, schied aber wegen einer defekten Lichtmaschine nach Hälfte des Rennens an zweiter Stelle liegend aus. Der vierte Konstrukteurs-Titel ist Red Bull dennoch sicher. Dahinter geht es wie in der Fahrer-WM nur noch um Rang zwei. Mercedes (313 Punkte) schob sich vor Ferrari (309). Das nächste Rennen steigt bereits kommenden Sonntag in Abu Dhabi.

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