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Vettel holte sich "Pole" für Türkei

Sebastian Vettel hat Jenson Button im Rennen um den WM-Titel in der Formel 1 mit seiner Pole Position für den Grand Prix der Türkei am Sonntag Paroli geboten.

Der Red-Bull-Pilot aus Deutschland fuhr im samstägigen Qualifying in 1:28,316 Minuten Bestzeit und verwies den fünffachen britischen Saisonsieger aus dem Brawn-GP-Team auf den zweiten Rang. Der Brasilianer Rubens Barrichello kam im zweiten Brawn GP im Istanbul Park auf Rang drei.

Vettel startet damit wie in Shanghai, als er im strömenden Regen für den bisher einzigen Nicht-Button-Sieg in dieser Saison gesorgt hatte, aus der “Pole”. Noch am Vortag hatte der deutsche Shooting Star an einem für ihn “frustrierenden Tag” nach einem Motorschaden nur vier Runden drehen können. “Ich war trotzdem zuversichtlich für heute. Die letzten Rennen haben wir probiert, vor den Herren in Weiß zu sein, jetzt hat es funktioniert”, erklärte Vettel. “Ich denke, wir haben sehr gute Chancen hier.”

Der 21-Jährige, der zum dritten Mal in seiner Formel-1-Karriere ein Rennen vom ersten Startplatz in Angriff nimmt und dabei jeweils gewonnen hat, steigerte sich mit seinem Red-Bull-Renault im Finale der besten zehn Fahrer von 1:28,801 auf 1:28,316 Minuten. Das reichte, um Button schlussendlich um 0,105 Sekunden abzuhängen. Der Brite setzte sich wiederum im Stallduell mit Barrichello klar um über eineinhalb Zehntelsekunden durch. “Wie man sagt, hat jeder Pole-Fahrer hier gewonnen”, meinte Button, der in der WM-Wertung nach 6 von 17 Rennen 28 Zähler vor dem drittplatzierten Vettel liegt. “Wir werden versuchen, das morgen zu ändern.”

Hinter dem viertplatzierten Mark Webber im zweiten Red Bull-Renault und Jarno Trulli im Toyota klassierte sich das Ferrari-Duo Kimi Räikkönen und Felipe Massa, der im Freien Training am Vormittag noch Schnellster gewesen war, auf den Plätzen sechs und sieben. Weiter in der Krise steckt hingegen McLares-Mercedes: Weltmeister Lewis Hamilton schied hingegen schon nach dem ersten Qualifikations-Teil aus.

Der Brite verbremste sich in seiner zweitletzten schnellen Runde und machte für das vorzeitige Out fehlenden Grip verantwortlich. Der Titelträger, der bereits vor zwei Wochen in Monaco ebenfalls im ersten Durchgang gescheitert war, startet somit nur vom 16. Platz ins Rennen. Teamkollege Heikki Kovalainen ging es als 14. nur unwesentlich besser.

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