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Verwirrung um Jan Ullrich

Schwarzach - Der zurückgetretene deutsche Radsport-Superstar Jan Ullrich kommt kommende Woche nicht zur Präsentation des österreichischen Teams Volksbank, für das er in Zukunft als Berater tätig ist, nach Wien.

Das gab der Rennstall am Freitag bekannt. Ullrich wird allerdings wie geplant seine Tätigkeit als Berater, Werbeträger und Repräsentant aufnehmen, wie beide Seiten betonten.

„Es ist mir sehr wichtig, dass bei der Team-Präsentation nur Einer im Vordergrund steht, nämlich das Volksbank-Team“, wurde Ullrich in einer Volksbank-Aussendung zitiert. „Die mediale Berichterstattung der vergangenen Tage und Wochen lässt mich daran zweifeln, dass das bei meiner Anwesenheit so wäre. Hierbei sollte der Name Jan Ullrich nicht im Mittelpunkt stehen“, begründete Ullrich sein Fernbleiben.

Vorerst sollen sich die Wogen um Ullrich glätten. Der unter Dopingverdacht stehende Deutsche hatte auch bei seiner mit Spannung erwarteten Rücktrittserklärung Ende Februar in Hamburg keine Klarheit über seine mögliche Verwicklung in die Affäre um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes geschaffen. Dafür hatte der Tour-de-France-Sieger von 1997 zum Teil sehr heftige mediale Kritik geerntet.

Seinen Tätigkeiten für das Team Volksbank soll das aber nicht im Wege stehen. „Gemeinsam können wir große Dinge erreichen, sobald die Situation bereinigt ist“, sagte Ullrich, der Dopingvorwürfe stets entschieden zurückgewiesen hatte. In der aktuellen Situation sei sein Erscheinen der Team-Präsentation dennoch nicht förderlich. Darauf einigte sich der 33-Jährige mit Volksbank-Teamchef Thomas Kofler.

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