Verwirrspiel um Sperrgebiet

Madrisa und Ritzenspitzen: Frei- und Schutzzone
Madrisa und Ritzenspitzen: Frei- und Schutzzone ©VN Grafik, Foto: Google Earth
Gargellen - Die "Madrisa" in Gargellen ist frei, dennoch wurden Kletterer zurückgewiesen.

Bergfreunde können aufatmen: Die „Madrisa“ in Gargellen ist entgegen anderslautender Aussagen kein behördlich verordnetes Schutzgebiet und eine Besteigung des 2770 Meter hohen Gipfels daher auch weiterhin vom Schafberg aus möglich. Am Samstag waren zwei Berggeher von einem Naturwächter sowie einem Jagdschutzorgan angehalten und zurückgeschickt worden. Begründung: Das Gebiet sei jetzt den dort vorkommenden seltenen Tier- und Pflanzenarten vorbehalten.

Stand nie zur Debatte

Tatsächlich handelte es sich dabei um eine Falschinformation, wie Herbert Erhart von der Umweltschutzabteilung des Landes und Hubert Malin, Betriebsleiter des Standes Montafon, auf VN-Anfrage bestätigten. Jagdliches Sperrgebiet sind nur die in der Nähe gelegenen „Ritzenspitzen“. Auch für das Vergaldental werden Ruhezonen vorbereitet. „Für die Madrisa gibt es keinerlei Einschränkungen“, stellt Erhart klar. Solche seien auch nie zur Debatte gestanden. Für Hubert Malin hat der Fall insofern eine bedauerliche Komponente, weil er Jäger und Naturwächter, die seriös arbeiten würden, in ein schiefes Licht rücke.

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