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Veruntreuung: "Home of Balance" um 13.000 Euro erleichtert

Dornbirn, Feldkirch - Ein Sicherheitsexperte soll den Fitness und Wellness-Tempel "Home of Balance" um ganze 13.000 Euro erleichtert haben. Neben der angeblichen Veruntreuung zum Nachteil des Panorama-Hauses scheint der Angeklagte noch mehr auf dem Kerbholz zu haben.

Eigentlich hätte der Aufpasser für die Sicherheit des „Home of Balance” sorgen sollen. Eines Tages habe er angeboten, eine Geldkassette abzugeben. Statt diese zum Bestimmungsort zu bringen habe er diese dann aber eingesteckt, so der Vorwurf. Er selbst bestreitet diese kriminelle Absicht, angeklagt wurde der Mann aber bereits. „Es ist ein Verfahren anhängig”, bestätigt Pressesprecher Reinhard Flatz. Was das Strafverfahren in dieser Sache bringen wird, ist noch offen. Derzeit ist die Justiz noch mit anderen Vorwürfen gegen den Beschuldigten beschäftigt.

Zurückzahlen

Fix ist jedoch, dass der Security-Unternehmer seinem einstigen Arbeitgeber 14.000 Euro zurückbezahlen muss. Dieser hatte dem ehemaligen Mitarbeiter und Kollegen nämlich das Geld geliehen, damit dieser diese Sache so rasch wie möglich wieder in Ordnung bringen kann. Doch auch seinen Ex-Chef legte der Ganove aufs Kreuz. Geschickt fädelte der Schuldner noch rasch eine Bürgschaft seiner Freundin ein. Die junge Frau – ebenfalls ehemalige Security – unterschrieb und garantierte für die Rückzahlung des Betrages.

Blauäugig

Der Darlehensgeber warnte die Frau noch: „Hast du dir das gut überlegt.” Diese vertraute ihrem Freund. Sie könne notfalls ihren Fond auflösen, meinte sie. Der Fälligkeitszeitpunkt kam und der Security bezahlte keinen Cent zurück. Sein Ex-Chef musste klagen und bekam Recht. Der Security wurde rechtskräftig zur Zahlung der 14.000 Euro verurteilt. Die junge Frau – sie hat sich mittlerweile von ihrem Freund getrennt – kämpft noch darum, nicht in den sauren Apfel beißen zu müssen.

 

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