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Verschiebung möglich

Was am Freitag noch unmöglich schien, sollte nun doch umsetzbar sein: die Verschiebung des Saisonstarts von Casino SW Bregenz vom 16. Juli auf einen späteren Zeitpunkt. Die Akte Axel Lawarée wird zu einer unendlichen Geschichte.

“Es geht hier nicht um die Frage Sport oder Kultur. Der Termin der Festspieleröffnung ist bereits über Jahre hinaus bekannt”, will Bregenz-BM Linhart von einem Konflikt mit den Fußballern nichts wissen. Vielmehr ist er selbst tätig geworden, nachdem ihm am Freitag noch von SW-Manager Sepp Kaiser erklärt worden war, dass eine Verschiebung nicht möglich sei.

Damit wollte sich Linhart, der eine Kollission des Saisonstarts (gegen Salzburg) und die Eröffnung der diesjährigen Festspiele unbedingt vermeiden will, nicht zufrieden geben. Der Bürgermeister telefonierte mit den beiden Bundesliga-Vorständen Thomas Kornhoff und Ing. Peter Westenthaler sowie mit Salzburg-Präsident Rudi Quehenberger. Und siehe da: Überall stieß das Bregenzer Stadtoberhaupt auf Verständnis. Seitens der Bundesliga wurde ihm signalisiert, dass eine Verschiebung “kein Problem” sei, aus Salzburg kam das Einverständnis dazu, SW-Chef Hans Grill willigte ein und auch ORF-Sportchef Elmar Oberhauser segnete das Ansinnen ab. Am Montag will Linhart mit Kaiser die weitere Vorgangsweise besprechen und ein weiteres Problem aufwerfen: Denn das Heimspiel gegen Austria Wien (4. Oktober) kollidiert mit dem Dreiländermarathon, dessen Ziel sich im Casinostadion befindet.

Nach Spanien oder doch nach England?
Die Akte Axel Lawarée wird zu einer unendlichen Geschichte. Eine erste Antwort auf die offene Transferfrage des österreichischen Torschützenkönigs erwartet sich Hans Grill eventuell am kommenden Wochenende. Spätestens aber am 9./10. Juli will er nach Spanien reisen, um mit Vertretern von Rayo Vallecano und Atletico Madrid zu verhandeln. Allerdings sind nun auch aus England Anfragen für den Belgier in Bregenz eingetroffen.

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