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Vermisster Segler vom Bodensee aus 60 Meter Tiefe geborgen

Der Segler konnte nur noch tot geborgen werden.
Der Segler konnte nur noch tot geborgen werden. ©Plesch; Canva
Vor etwa zwei Wochen ging der 93-jährige Segler aus dem Bodenseekreis in der Nähe von Lindau über Bord. Die bisherigen Suchbemühungen blieben erfolglos. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.
Segler (93) auf dem Bodensee vermisst

Am Mittwoch, den 06.09.2023, war ein 93-jähriger Segler mit seiner Segelyacht auf dem Bodensee unterwegs. Zwischen der Lindauer Insel und dem Rheindamm ging der allein auf dem Boot befindliche Segler aus ungeklärter Ursache über Bord. Andere Wassersportler konnten noch kurz nachdem der Mann über Bord ging Hilferufe wahrnehmen.

Suchmaßnahmen blieben vorerst erfolglos

Als diese sich dem Segelboot näherten, war keine Person mehr an Bord oder im Wasser zu sehen. Die ersten Suchmaßnahmen der ausgerufenen internationalen Seenotrettung auf dem Bayerischen Teil des Bodensees blieben erfolglos. Durch weitere Ermittlungen konnte nun der genaue Unglücksort näher bestimmt werden. Die ausgemachte Stelle wurde von der Wasserschutzpolizei Lindau und einer externen Fachfirma mit Suchhunden und Sonargeräten überprüft.

Vermisste konnte geborgen werden

Mittels eines Tauchroboters konnte der Vermisste schließlich am 15.09.2023 in circa 60 Meter Wassertiefe in der Nähe des vermuteten Punktes geortet werden. Die Wasserschutzpolizei barg den Leichnam. Die Kriminalpolizei Lindau identifizierte den Vermissten zwischenzeitlich als den verunglückten Segler.  Die Ermittlungen durch die Polizei ergaben keine Hinweise auf ein Fremdverschulden. 

(VOL.AT)

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