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Vermisster Kärntner ist wieder daheim

Der in Bolivien verschwundene Kärntner ist wieder zu Hause
Der in Bolivien verschwundene Kärntner ist wieder zu Hause ©Dieter Schütz / pixelio.de
Erleichterung in Kärnten: Mehr als einen Monat lang hatte ein 30 Jahre alter Informatiker aus Villach als vermisst gegolten. Er hatte eine Südamerikareise unternommen und sich ab dem 20. September nicht mehr bei seiner Familie gemeldet. Jetzt ist er wieder aufgetaucht.

Ende September meldeten die Eltern des 30-Jährigen ihren Sohn als vermisst, am Sonntag, den 30. Oktober flogen sie nach Bolivien, um nach ihrem Sohn zu suchen. Am Dienstag, den 1. November stellte sich heraus, dass der Mann bereits wieder in Kärnten ist.

Kärnten: Vermisster wieder aufgetaucht

Der Informatiker war durch Peru und Bolivien getourt, nach einem Hotelaufenthalt in der Nähe von La Paz gab es kein Lebenszeichen mehr von ihm. Die Eltern veranlassten Aufrufe im bolivianischen Fernsehen und versuchten, über den Hotelcomputer herauszufinden, wo ihr Sohn anschließend hinreisen wollte. Schon einen Tag später meldete sich der Direktor eines Hotels in der brasilianischen Stadt Rio Branco, in relativer Nähe zur kolumbianischen Grenze. Er bestätigte, dass der Vermisste unter seinem Namen vom 12. bis 26. Oktober in dem Hotel als Gast registriert gewesen sei.

Eine Freundin der Familie, Cornelia Bejach-Zucha, bestätigte gegenüber der APA, dass der 30-Jährige wieder in seiner Heimat ist: “Er ist jetzt bei seiner Tante, aber er ist gesundheitlich in keinem guten Zustand.” Laut dem Vater des Villachers war er von La Paz aus durch den bolivianischen Regenwald bis nach Brasilien getourt. Warum er sich nach seinem Eintreffen in Rio Branco nicht bei seinen Angehörigen gemeldet hat, war vorerst unklar.

Die Eltern seien hocherfreut darüber gewesen, dass ihr Sohn wieder aufgetaucht sei. Sie hatten eigentlich geplant gehabt, von La Paz aus nach Brasilien weiterzureisen, nach der Meldung, dass der Sohn wieder in Villach sei, hätten sie diese Pläne aber sofort ad acta gelegt.  Die Eltern befinden sich nun auf dem Heimweg nach Kärnten.

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