Vermehrt "Enkeltrick-Betrüger" in der Schweiz

In der Schweiz gab es diesen Sommer viele Hinweise auf "Enkeltrick-Betrüger".
In der Schweiz gab es diesen Sommer viele Hinweise auf "Enkeltrick-Betrüger". ©APA/Barbara Gindl
Im Kanton St. Gallen, in der Schweiz, sind heute zwei Frauen von einem „Enkeltrick-Betrüger“ angerufen worden. Dieser versuchte erfolglos 75.000 Franken von ihnen zu ergattern. Bei der Polizei sind diesen Sommer schon mehrere Hinweise zu Betrügern eingegangen.

„Enkeltrick-Betrüger“ verwenden meist dieselbe Geschichte. Sie geben sich als nahe Angehörige oder ehemalige Arbeitskollegen aus, sagen sie befinden sich in einer Notlage und bitten um einen Kredit. Sie üben Druck aus indem sie kurz vor dem Essen anrufen oder vereinbaren ein Treffen direkt nach der Mittagspause. Möglicherweise drohen sie, andere Verwandte bei Nichtzahlung zu informieren.

Komplizin gab sich als Kriminalbeamtin aus

Erst diesen Monat wurden einer 69-Jährigen 30.000 Franken aus der Tasche gezogen indem der Betrüger sich als Bekannter ihres verstorbenen Ehemannes ausgab, berichtet die Kantonspolizei St. Gallen. Eine Komplizin, die sich als Kriminalbeamtin vorstellte, motivierte die Pensionistin zur Zahlung.

(red)

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