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Verluste durch Stehzeiten

Seit 1. Mai dauern die Zollabfertigungen an den Vorarlberger EU-Aussengrenzen erheblich länger, klagte die Wirtschaftskammer am Donnerstag.

Teure Stehzeiten seien die Folge. Von den 16 angekündigten Aushilfen aus anderen Bundesländern seien in der ersten Woche nur sechs in Vorarlberg eingetroffen.

„Nur beim Gemeinschaftszollamt Wolfurt und beim Grenzzollamt Lustenau-Au wurde die Zahl der Beamten in der Warenabfertigung beibehalten“, so die Wirtschaftskammer, „dies gilt jedoch nicht für die Zollwachebeamten, die zum grossen Teil in den Gendarmeriedienst gewechselt sind.“

Pro Tag würden 60.000 Euro (90.000 Euro) wirtschaftliche Verluste durch die Umstrukturierung an den Grenzen produziert, rechnet die Wirtschaftskammer vor – gehe es so weiter, wären dies 15 Mio. Euro im Jahr.

In Höchst seien die Öffnungszeiten „drastisch verkürzt“ worden, in Hohenems würden bei halbiertem Personalstand nur noch Lastwagen mit maximal zwei Verzollungen abgefertigt und in Wolfurt wären die Laster durchschnittlich eine Stunde länger als vor dem 1.©Mai, in Feldkirch-Tisis gebe es Stehzeiten bis zu drei Stunden.

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