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Verletzte in Trümmern eingeschlossen

In Mosambik hat die Regierung nach dem schwersten Bahnunglück in der Geschichte des südostafrikanischen Landes eine dreitägige Staatstrauer angeordnet.

Etwa 200 Menschen waren bei dem Unglück am Samstag getötet worden, Hunderte wurden verletzt.

Die Bergungsarbeiten gingen auch in der Nacht zum Sonntag weiter, da noch immer viele Menschen in den Trümmern eingeschlossen waren. Angesichts ihres schlechten Gesundheitszustand wurden Befürchtungen laut, dass die Zahl der Toten weiter steigen könnte.

Das Unglück hatte sich am Samstagvormittag unweit der Hauptstadt Maputo bei dem Ort Tenga ereignet. Nach Angaben von Transportminister Tomas Salomao stießen ein Passagier- und ein Güterzug zusammen. Augenzeugen berichteten dagegen, dass sich beim Überqueren eines Hügels die Passagier- von den Güterwaggons gelöst hatten.

Minister Salomao schloss menschliches Versagen als Unfallursache nicht aus. Andere Berichte sprachen von einem Versagen der Bremsen. Der Zug war nach ersten Erkenntnissen mit 600 Passagieren besetzt.

Die Regierung des benachbarten Südafrika drückte den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Der Gleiskörper der Bahnverbindung zwischen beiden Staaten gilt als überholungsbedürftig. Ende Jänner hatten sich Südafrika und Mosambik auf eine komplette Renovierung der Verbindung geeinigt, über die künftig auch Güter von Johannesburg in den Hafen von Maputo gebracht werden sollen.

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