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Verkaufsflächen: Fairer Ausgleich

Jene Gemeinden, die dank Topverkehrslage und Mega-Verkaufsflächen im (Steuer-)Geld schwimmen, sollen durch Abtreten eines Teiles ihrer Profite an benachbarte benachteiligte Gemeinden dazu beisteuern, dass auch bei den „Draufzahlern“ wieder Geschäft und Leben in die Ortskerne einkehrt.

Diese Forderung reklamierten heute Wirtschaftskammer-Präsident Kuno Riedmann und Dr. Manfred Fiel als Geschäftsführer der WK-Handelssparte in die im Herbst ins Haus stehende Novellierung der Landesraumordnung. Das so in die schwachen Kommunen kanalisierte Geld „sollte für zentrumsstärkende Maßnahmen zweckgebunden werden“, forderte Riedmann. Das Land sollte außerdem Geld z. B. für die Zusammenlegung von Geschäftslokalen, Schaffung von Parkraum, aber z. B. auch für die „Professionalisierung von Wirtschaftsgemeinschaften“ locker machen. Außerdem, so Fiel, sollte die Gesetzesnovellierung benützt werden, Schluss mit dem heutigen Definitions-Wirrwarr zu machen. Lebensmittel seien nun mal Lebensmittel, auch wenn sie in großen Größen gekauft werden, „Auto-affin“ solle nur sein, wofür ich das Auto zwingend brauche.

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