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Verhaltenskodex für Medien im Irak

Der von den USA eingesetzte „Regierungsrat“ im Irak hat ein Medien-Überwachungsorgan gebildet und einen „Verhaltenskodex“ erlassen, den Journalisten „freiwillig“ unterzeichnen sollen.

Insbesondere verbietet die Regelung die Annahme von Geld seitens „ausländischer Elemente, die sich in innerirakische Angelegenheiten einmischen wollen“.

„Einige Journalisten haben eine gefährliche Grenze überschritten und gefährden die nationale Sicherheit“, erklärte am Mittwoch der Generalsekretär des neuen Medienrates, Ibrahim al Zubaidi. Die Medien dürften nicht ethnische Gegensätze fördern, Hass schüren und zur Gewalt aufrufen.

Die Verwendung von Begriffen wie „Widerstand“ und „Heiliger Krieg“ habe zu unterbleiben. Der „Regierungsrat“ wolle die Arbeit der Medienschaffenden nicht behindern, erwarte aber von ihnen die Respektierung dieser Kriterien, sagte Zubaidi.

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