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Wilde Verfolgungsjagd in Lauterach mit 1,6 Promille

Die Verfolgungsjagd forderte sieben Einsatzwagen und den Polizeihubschrauber zur Stelle.
Die Verfolgungsjagd forderte sieben Einsatzwagen und den Polizeihubschrauber zur Stelle. ©google maps/vn
Am Dienstagabend kam es zu einer Verfolgung eines Pkws, der sich einer Fahrzeugkontrolle entziehen wollte. Insgesamt sieben Einsatzwagen und der Polizeihubschrauber waren im Einsatz.

Ein offenbar stark alkoholisierter Autofahrer hat sich am frühen Dienstagabend in Hard eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert. Als die Einsatzkräfte dem Raser mit Blaulicht folgten, trat er erst recht aufs Gas - "nur mit viel Glück und Zufall kam es zu keinem Unfall mit anderen Verkehrsteilnehmern", hieß es im Polizeibericht. Der Mann und seine Mitfahrer flüchteten dann zu Fuß. Ein drei Stunden später durchgeführter Alkotest ergab 1,6 Promille.

Lenker erhöhte Geschwindigkeit

Der Autofahrer war gegen 18.00 Uhr einer Polizeistreife auf der Hofsteigstraße beim Supermarkt "Schäfferhof" aufgefallen, weil er ihr mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Lauterach entgegen kam. Bei seiner darauf folgenden Flucht vor der Polizei ignorierte der Lenker mehrere Verkehrsregeln, ehe er sein Auto auf einem Parkplatz an der Bregenzer Ach in Lauterach abstellte. Von dort flüchteten der Lenker und zwei weitere Fahrzeuginsassen zu Fuß in verschiedene Richtungen.

Lenker wurde alkoholisiert gefunden

Die beiden Mitfahrer wurden wenig später gefunden, der Lenker, ein 25-Jähriger aus Schwarzach wurde schließlich um 19.45 Uhr an seiner Wohnadresse angetroffen. Ein Alkotest, der um 20.40 Uhr auf der Polizeiinspektion durchgeführt wurde, ergab eine Alkoholisierung von 1,6 Promille. Der Mann wird wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr und wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen angezeigt.

Zeugen und betroffene Personen gesucht

Die Polizeiinspektion Hard ersucht Zeugen oder Personen, welche sich durch die Fahrweise des Flüchtigen gefährdet oder bedroht gefühlt haben, sich zu melden. Insbesondere jene Personen und Pkw-Lenker, welche der halsbrecherischen Fahrt des 25-jährigen Lenkers ausweichen mussten, um einen Unfall zu vermeiden.

(APA/VOL.AT)

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