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Verdächtige Briefe an UN-Vertretungen waren mit Mehl gefüllt

Jene Briefe mit verdächtigem weißen Pulver, die an mehrere UN-Vertretungen in New York geschickt wurden, haben sich als harmlos herausgestellt. "Die Substanz ist nicht tödlich", es handle sich lediglich um Mehl, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch in New York.

Die verdächtigen Umschläge waren seit Montag in mindestens sieben UN-Vertretungen in New York eingegangen. Am Mittwoch ging demnach auch bei der russischen und litauischen Vertretung ein Umschlag ein. Am Montag und Dienstag hatten bereits die UN-Vertretungen von Österreich, Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Usbekistan Umschläge mit weißem Pulver erhalten. Das Botschaftspersonal mehrerer Mitgliedsländer wurde vorsorglich dekontaminiert.

Im Jahr 2001, kurz nach den Anschlägen vom 11. September, hatten Briefe, die den Milzbranderreger Anthrax enthielten, in den USA fünf Menschen getötet. Trittbrettfahrer hatten daraufhin überall auf der Welt verdächtige Briefe mit weißem Pulver verschickt, die sich aber als harmlos erwiesen.

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