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Verdacht im Mordfall Lindh erhärtet

Im Mordfall der schwedischen Außenministerin Anna Lindh haben sich offenbar die Indizien gegen den inhaftierten Verdächtigen Mijailo Mijailovic verdichtet.

Die an der Tatwaffe sichergestellten DNA-Spuren stimmten nach Angaben von Oberstaatsanwältin Agneta Blidberg gegenüber dem schwedischen Rundfunk am Donnerstag mit dem genetischen Code des 25-Jährigen überein. Auch an den Hosen des Verdächtigen sei dieselbe DNA nachgewiesen worden. Bisher hatten sich die Justizbehörden mit einer klaren Aussage zurückgehalten.

Am Mittwoch wurden die ersten Ermittlungen im Fall Lindh offiziell beendet. Ein 1.000 Seiten umfassender Bericht soll in Kürze an Mijailovics Anwalt Peter Althin übergeben werden. Wenn dieser keinen Einspruch einlegt, könnte der Prozess schon Ende Jänner beginnen. Mijailovic, der sich seit fast drei Monaten in Untersuchungshaft befindet, beteuert weiterhin seine Unschuld. Die sozialdemokratische Außenministerin Lindh war am 10. September in einem Stockholmer Kaufhaus mit einem Messer niedergestochen worden und einen Tag später ihren Verletzungen erlegen.

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